Die Mint-Suite: Im vorderen Teil des Flugzeugs sind 24 Business-Class-Suiten verbaut.

Airbus A321 NeoJetblue muss Türen der Business-Class-Suiten blockieren, weil Personal fehlt

Der amerikanischen Fluggesellschaft fehlt Personal. Das hat Folgen für die Reisenden in der Business Class. In den Airbus A321 Neo von Jetblue müssen die Türen der Suiten geöffnet bleiben.

Top-Jobs

Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Suiten in der Business Class gibt es inzwischen bei vielen Fluggesellschaften. Doch auf USA-Flügen gibt es bestimmte Regeln, an die sich Airlines halten müssen. Wenn es verschließbare Türen in der Business Class gibt, müssen an Bord mehr Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sein. Das hat jetzt bei Jetblue unangenehme Folgen.

Der Grund: Die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration geht davon aus, dass die Türen für die Crew eine zusätzliche Arbeitslast bedeuten. Denn beim Rollen, beim Start und bei der Landung müssen sie geöffnet sein. Darum muss die Besatzung sich kümmern.

«Erheblicher» Arbeitsaufwand

Und diese zusätzliche Arbeit bedeutet, dass die Fluggesellschaften mehr Kabinenpersonal brauchen.Mehr als die sonst bestehende Mindestanforderung von einem Flugbegleiter pro 50 Sitze. «Der Arbeitsaufwand, der erforderlich ist, um sicherzustellen, dass sich die Türen der 16 oder 24 Sitzreihen beim Rollen, Starten und Landen in der richtigen Position befinden, wird als erheblich angesehen», so die FAA in einem vom Portal Paxex zitierten Schreiben.

«Da es sich hierbei um ein kritisches Sicherheitselement handelt, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass eine Tür bei Start und Landung geschlossen bleibt, wird die FAA ein zusätzliches Besatzungsmitglied fordern, um diese Ausnahme zu gewähren.» Jetblue hatte das bereits getan. An Bord ihrer Airbus A321 Neo befinden sich 160 Sitzplätze, davon 16 in der Business Class. Die Airbus A321 LR verfügen über 138 Plätze, 24 in der Business Class.

Beim LR bleibt alles gleich

An Bord der Airbus A321 hatte Jetblue wegen der FAA-Regeln die Zahl der Flugbegleitenden von vier auf fünf gesteigert, bei den A321 LR von drei auf vier. Jetzt macht die Airline das bei den Airbus A321 Neo rückgängig, weil sie nicht genügend Personal zur Verfügung hat. Als Folge blockiert die Fluggesellschaft in diesen Modellen die Türen der Suiten. Beim Airbus A321 LR bleibt alles gleich.

Mehr zum Thema

Ab Boston und New York: Jetblue wählt Paris als zweites Europa-Ziel

Ab Boston und New York: Jetblue wählt Paris als zweites Europa-Ziel

Die Mint-Suite: Im vorderen Teil des Flugzeugs sind 24 Business-Class-Suiten verbaut.

Jetblue bringt Airbus A321 LR mit 24 Suiten

Airbus A321 Neo von Jetblue: Neue Kooperation bringt neue Zeile.

Jetblue erschließt mit British Airways auch Deutschland und die Schweiz

Airbus A321 XLR von Iberia

Das bietet Iberia in der Business Class ihrer Airbus A321 XLR

Video

Boeing 747-8 mit der Kennung: SU-EGY das 14 Jahre alte Flugzeug ist an Ägypten ausgeliefert worden.
Ägypten hat mit der Boeing 747-8 einen neuen Regierungsjet. Der 14 Jahre alte Jet stand ein Jahrzehnt rum und hat eine besondere Verbindung zu Lufthansa.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Boeing 787-9 von Lufthansa: das Flugzeug trägt die Jubiläums-Lackierung.
Das erste Flugzeug aus Lufthansa-Jubiläumsflotte wird Mitte Dezember ausgeliefert. Nun ist ein Bild vom der Boeing 787 im Flug aufgetaucht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
evio 810 01
Mit vier Turboproptriebwerken soll ein neuer Hybrid-Elektroflieger aus Kanada an den Start gehen. Die Evio 810 wird mit prominenter Unterstützung entwickelt, um einst mit bis zu 100 Reisenden abzuheben. Viele Fragen sind aber noch offen.
Timo Nowack
Timo Nowack