Sicher auch ohne Waffe: New York will nur unbewaffnete Besucher haben.

Bitte keine Waffen – ausnahmsweise

Wer in den USA mit einer Waffe fliegen will, der muss sie nur fachgerecht im Koffer verstauen - eigentlich. In New York landeten mehrere Besitzer im Gefängnis.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Mike Connolly dachte, er habe alles richtig gemacht als er mit seiner Handfeuerwaffe von New York zurück nach Alabama fliegen wollte. Gemäß der Richtlinien der US-Transportsicherheitsbehörde TSA verschloss der 65-jährige Ingenieur seine ungeladene Ruger .22 in einer passenden Box, packte sie in sein aufzugebendes Gepäck und sagte dem Bodenpersonal beim Check-in, dass er eine Waffe in der Tasche habe. Da schnappten die Handschellen zu - Connolly wurde wegen Waffenbesitzes verhaftet.

Connolly ist nur einer von 25 Reisenden, die im vergangenen Jahr an New Yorks Flughafen wegen Waffenbesitzes festgenommen wurden, darunter ein Profiboxer, ein CEO eines Fortune-500-Unternehmens, ein ehemaliger Bodyguard des kanadischen Premierministers und eine schwangere Frau. Sie alle dachten, sie hätten alles richtig gemacht. Allerdings herrschen in New York die strengsten Waffengesetze der USA - und die Behörden in der Metropole wollen eine Message an all diejenigen senden, die eine Waffe mit in die Stadt bringen wollen: Hier gilt eine Null-Toleranz-Politik.

New York ist sicherste US-Großstadt

Queens-Staatsanwalt Robert J. Masters ist verantwortlich für das scharfe Vorgehen an den Flughäfen - und stolz darauf. Besucher müssten wissen, dass New York Waffenscheinen aus anderen Bundesstaaten nicht anerkenne. «Und sie haben immer noch diese Angst, dabei ist New York die sicherste Großstadt der USA.» Die TSA warnt alle Reisenden, sich vor Abflug über die verschiedenen Regeln der Bundesstaaten zu informieren.

Zwar werden die meisten Vorfälle in New York schnell gegen ein Bußgeld von 250 Dollar und die Vernichtung der Waffen beigelegt - zuvor müssen die Beschuldigten aber meist acht bis zwölf Stunden in einer Zelle verbringen, einen Anwalt engagieren und sie verpassen ihren Flug. Sie bleiben also auf Kosten von mehreren Tausend Dollar sitzen. Anwälte raten sogar explizit dazu, diesen Deal anzunehmen. Zwar sei es möglich, in einem Prozess freigesprochen zu werden. Im schlimmsten Fall drohe aber eine Verurteilung - illegaler Waffenbesitz wird mit mindestens dreieinhalb Jahren Gefängnis bestraft.

Mehr zum Thema

ticker-air-force-one

Air Force One: Neue Präsidentenjets verzögern sich weiter - nun bis 2028

ticker-incident-zwischenfall

Kalifornien: Fahrer kollabiert und rast im Auto über Rollweg an Flugzeugen vorbei

US-Heimatschutzministerin Kristi Noem mit ICE-Agenten: Es soll eine eigene Airline geben.

Regierung der USA kauft sechs Boeing 737 für Abschiebeflüge

ticker-usa

USA investieren eine Milliarde Dollar in familienfreundlichere Flughäfen

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack