Koffer auf dem Gepäckband am Flughafen: immer seltener warten Reisende vergebens.

Gepäckunregelmäßigkeiten sinkenAir Tags und Co. reduzieren Zahl der verlorenen Koffer um 90 Prozent

Verlorene Koffer gehören für viele Reisende zu den größten Ärgernissen. Doch die Branche hat das Problem deutlich besser im Griff: Dank moderner Ortungstechnik und neuer Prozesse sinkt die Zahl fehlgeleiteter Gepäckstücke weltweit spürbar.

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FRALH19558 - so lauten weltweit die Nummern der Berichte für vermisstes Gepäck. Gesammelt werden sie in dem von der Iata und ihrem IT-Anbieter Sita betriebene Plattform World Tracer. 500 Fluggesellschaften und Bodenabfertigungsunternehmen und rund 2800 Flughäfen auf der ganzen Welt setzen sie ein.

Zu tun haben sie damit aber weniger als auch schon. Die Zahl der fehlgeleiteten oder verlorenen Koffer und Taschen ist vergangenes Jahr um 19 Prozent gesunken. Das Verhältnis der Gepäckunregelmäßigkeiten pro 1000 Reisende ist auf 4,9 gesunken. Oder anders ausgedrückt - weniger als jeder 200. Fluggast erlebt ein solches Problem.

Air Tags und Co. reduzieren Fehlerquote massiv

Zur Senkung hat eine neue Technologie viel beigetragen - Smart Tags, die Passagierinnen und Passagiere in ihrem Gepäck mitführen. Seit Apple und Google ihre Ortungsfunktion für die kleinen Tracker vor rund einem Jahr mit World Tracer verbunden haben, sei die Zahl der dauerhaft verlorenen Gepäckstücke um 90 Prozent gesunken, so Sita. Zudem verkürzte sich die Wiederbeschaffungszeit verspäteter Koffer um 26 Prozent. Inzwischen nutzen gemäß dem Unternehmen 29 Fluggesellschaften diese Funktion.

Dennoch bleiben die Kosten immens - der Branche entstehen daraus Kosten von jährlich mehr als fünf Milliarden Euro.

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