Der Vorfall in Amsterdam: Das rechte Triebwerk der Boeing 767 hatte Probleme.

Über Atlantik trotz Motorenpanne

Beim Start in Amsterdam machte das Triebwerk einer Boeing 767 von Euroatlantic Probleme. Dennoch setzte die Crew den Flug fort - nach Südamerika.

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Es passierte am Mittwoch (20. November) um 11:11 Uhr beim Start am Flughafen Amsterdam Schiphol. Die geleaste Boeing 767-300 der portugiesischen Wetlease-Spezialistin Euroatlantic Airways hatte eben von Startbahn 24 abgehoben, als es plötzlich einen Knall gab und Flammen aus dem rechten Triebwerk schossen. Der Pilot entschloss sich aber, dennoch weiterzufliegen. Die Crew habe die Passagiere informiert, dass die Instrumente der B767 keine Probleme anzeigten, berichtet das Fachportal Flightlevel.

Das sorgt nun für Unmut - vor allem bei Surinam Airways, welche die Maschine von Euroatlantic geleast hatte. Denn Ziel von Flug PY993 war Paramaribo. Von Amsterdam aus hatte die B767 also noch 7500 Kilometer Flug vor sich, ein Großteil davon über Wasser.

Eingehende Untersuchung

Man verlange einen umfassenden Bericht und Angaben zu den Sicherheitsstandards bei Euroatlantic, erklärte Surinam Airways nach dem Vorfall in einer Medienmitteilung. Die Maschine wurde in Paramaribo sofort stillgelegt und einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Man führe diese zusammen mit Euroatlantic durch, so die Fluggesellschaft.

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