Flughafen Genf: Ein schwerer Zwischenfall konnte gerade noch verhindert werden.

Zwei Airbus, eine CessnaFast-Zusammenstoß am Genfer Flughafen

An Genfer Flughafen wäre es am vergangenen Freitag fast zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Privatflieger bog auf die Piste ab, auf der ein Airbus A320 gerade startete – und ein anderer gleich landen sollte.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Gleich drei Flugzeuge waren in einen Zwischenfall involviert, der sich am vergangenen Freitag (24. Juli) am Flughafen Genf ereignete. Ein Airbus A320 von Aer Lingus beschleunigte gerade, als eine Lotsin plötzlich sah, dass eine Cessna Citation dabei war, auf dieselbe Piste abzubiegen. Sofort wendete sie sich in einem Funkspruch an dessen Crew und wies diese an, sich kein Stück weiter zu bewegen.

Gleichzeitig wies sie einen Airbus A320 von British Airways an, durchzustarten. Der Flieger hätte eigentlich kurz nach dem Start der Aer-Lingus-Maschine landen sollen. Die Briten befolgten die Anweisung, wie die Zeitung Irish Times berichtet. Dann informierte der Tower sie, dass die Aer-Lingus-Maschine «glücklicherweise» ohne Schaden hätte abheben können, aber dass ein anderes Flugzeug sich auf der Piste befinde.

Der Kontrollturm sah die Cessna Citation erst spät

Der nächste Funkspruch ging an die Aer-Lingus-Piloten. «Geht es euch gut?» Die Crew antwortete, dass sie noch genug Platz gehabt habe, rechts um die Cessna Citation herumzukommen. «Das freut mich für euch. Wir haben sie erst ziemlich spät gesehen, aber das freut mich für euch», so die Antwort aus dem Tower. Beide Seiten versicherten sich per Funk, Meldung über das Ereignis zu erstatten.

Das freut mich für euch

Aer Lingus bestätigte den Vorfall gegenüber der Irish Times. Man habe sämtliche Unterlagen an die entsprechenden Behörden weitergeleitet und der Zwischenfall werde  untersucht. Ob die Cessna auf Anweisung der Lotsen oder aus Versehen auf die Piste abgebogen ist, muss nun geklärt werden. Auch die Schweizer Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust untersucht den Zwischenfall.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack