Die Passagierin und der Flugbegleiter: Heftiger Streit.

Häufige Beschimpfungen in IsraelPassagiere greifen Flugbegleiter an

Ein Vorfall auf einem Flug von Israir löst in Israel eine Diskussion über den Umgang mit Flugbegleitern aus. Passagiere beschimpften und bedrohten einen Steward.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Glamour? Diesem Klischee entspricht der Beruf der Flugbegleiter heute kein bisschen mehr. Passagiere zu bedienen und die Einhaltung von Vorschriften zu überwachen ist ein Knochenjob. Und in Israel scheint er noch etwas härter zu sein als anderswo, wie ein nun bekannt gewordener Vorfall zeigt, den die Zeitung Yedioth Ahronoth öffentlich machte.

Der Vorfall ereignete sich kürzlich an Bord eines Flugzeuges von Israir auf dem Flug von Tel Aviv nach Varna in Bulgarien. Wie genau alles begann, lässt sich nicht mehr eruieren. Doch klar ist, dass es ein krasser Vorfall von verbaler und angedrohter körperlicher Gewalt gegen die Kabinenbesatzung ist. Ein Flugbegleiter kümmerte sich gerade um einen Kunden, als eine andere Frau Zollfrei-Schokolade verlangte.Der Steward sagte, sie müsse warten. Doch die Frau ließ nicht locker. Sie wurde lauter. «Sie sind mein Angestellter. Ich habe für das Ticket bezahlt. Sie verkaufen mir diese Schokolade», schrie sie. Dann trat die Schwester der Passagierin zu den beiden. «Sie Stück Müll. Schauen Sie mich nicht an. Ich klaue die Schokolade von ihnen», brüllte nun auch sie und gestikulierte wild.

Israir: Solches Verhalten muss im Keim erstickt werden

Die Crew beschloss, den Bordverkauf einzustellen. Da stand ein weiterer Verwandter auf und auch er wurde lautstark. «Ich gebe einen Scheissdreck auf Sie. Sie sind ein Arschloch», schrie er und bedrohte die Israir-Angestellte. Offenbar soll er gesagt haben, er verprügle den Steward. Ein anderer Passagier filmte das ganze und stellte das Video auf Facebook. Dort sahen es andere israelische Flugbegleiter. Umgehend ging eine Diskussion los und der Tenor war: «Das ist alltäglich. Wir erleben das immer wieder.»

Von dort gelangte es in die Presse. «Der hässlichste Typ Israeli», titelte etwa Yedioth Ahronoth. Israir reagierte mit einer Stellungnahme. «Das Phänomen der Gewalt gegen Flugbegleiter nimmt zu. Unser Job ist es, das zu stoppen», so die Airline. Solches Passagierverhalten müsse bei der Wurzel gepackt und im Keim erstickt werden.

Sind Sie Flugbegleiter? Was haben Sie schon erlebt? Oder was haben Sie als Mitreisender schon mitbekommen? Berichten Sie uns in den Kommentaren davon.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flugzeuge am Wilson Airport: 41 Flugzeuge um den Flughafen sind zu hoch und sollen abgerissen werden.
Flughafen Nairobi-Wilson
Rund um Kenias wichtigsten Inlandsflughafen sind in den vergangenen Jahren Dutzende Gebäude entstanden, die den Luftraum verletzen. Der Senat fordert nun den Abriss, die Regierung will lieber die Flugrouten zum Flughafen Nairobi-Wilson ändern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies