Boeing 737 Max: Lufthansa denkt über sie nach.

Nach 616 TagenFAA hebt Grounding der Boeing 737 Max auf

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat das Grounding der Boeing 737 Max beendet. Dennoch dürfen die Airlines ihre Flieger nicht direkt wieder starten lassen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Am 13. März 2019 schickte die Luftfahrtbehörde der USA die Boeing 737 Max zu Boden. Nachdem an den vorherigen Tagen bereits viele andere Länder Flüge mit dem Modell untersagt hatten, orderte auch die Federal Aviation Administration FAA «ein vorübergehendes Grounding der Boeing 737 Max» an. Zuvor waren bei zwei Abstürzen des Modells bei Lion Air und Ethiopian Airlines insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen.

Das Grounding dauerte 616 Tage - am Mittwoch (18. November) wurde es aufgehoben. FAA-Chef Steve Dickson unterzeichnete am Morgen Ortszeit eine entsprechende Anweisung. Zudem veröffentlichte die Behörde zwei weitere wichtige Dokumente: eine Continued Airworthiness Notification to the International Community (CANIC) und eine Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive oder AD). In diesen Dokumenten erfahren die Betreiber, was sie tun müssen, bevor ihre 737 Max wieder abheben dürfen. Zudem gab die Federal Aviation Administration die neuen Trainingsanforderungen für 737 Max bekannt.

Airlines können nicht direkt wieder mit Max starten

Die FAA betont, dass all dies nicht bedeutet, dass die Max «umgehend wieder abheben» kann. Man müsse erst die Trainingsprogramme der Boeing-737-Max-Betreiber in den USA freigeben. Weiterhin sei es nötig, alle Flugzeuge zu überprüfen, die seit dem Grounding im März 2019 gebaut wurden. Auch Lufttüchtigkeitszeugnisse (Certificates of Airworthiness) und Exportzertifikate müssten ausgestellt werden. Die Flugzeuge, welche die Betreiber geparkt haben, müssen zudem wieder fit gemacht werden für den Betrieb.

Boeing erklärte: «In den vergangenen 20 Monaten hat Boeing eng mit den Airlines zusammengearbeitet, ihnen detaillierte Empfehlungen zur langfristigen Lagerung gegeben und sichergestellt, dass ihr Input Teil der Bemühungen um eine sichere Wiederinbetriebnahme der Flugzeuge wurde.» Konzernchef David Calhoun sagte, man werde nie die Menschenleben vergessen, die bei den Unglücken verloren gingen. «Diese Ereignisse und die Lehren, die wir daraus gezogen haben, haben unseren Konzern verändert.»

Mehr als 60.000 Stunden Arbeit

Die FAA hat nach eigenen Angaben mehr als 60.000 Arbeitsstunden aufgewendet, um Boeings Änderungen an der 737 Max und deren Dokumentation zu prüfen und zu testen. Mehr als 40 Ingenieure, Inspektoren, Piloten und technische Assistenten seien damit beschäftigt gewesen. Die Behörde habe selber etwa 50 Stunden Flug- oder Simulatortests durchgeführt und insgesamt mehr als 4000 Stunden Flug- oder Simulatortests analysiert.

Im oben stehenden Video äußert sich FAA-Chef Steve Dickson zur Aufhebung des Groundings.

Mehr zum Thema

Boeing preist die 737 Max mit 8 Prozent Treibstoffersparnis pro Sitzplatz gegenüber dem Airbus A320 Neo und 20 Prozent gegenüber der eigenen 737 NG an.

Die offenen Schritte auf dem Weg zur 737-Max-Rückkehr

Flieger von Ryanair: Die Max kommt, bald.

Ryanair erwartet erste Boeing 737 Max Anfang 2021

Boeing 737 Max im Flug: Die nächsten solchen Bilder gibt es erst ab Juni oder Juli.

Easa hält die Boeing 737 Max wieder für sicher

Boeing 777X auf dem Gelände in Everett: Immer mehrr fertige Flugzeuge stehen geparkt am Boden.

Bei Boeing in Everett wächst der 777X-Parkplatz

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack