Das ältere Modell e300, sowie der neue e320-Zug sollen innen fast identisch mit dem Design der Firma Siemens ausgestattet werden.

Neue AngeboteEurostar startet nächsten Angriff auf Airlines

Mit neuer Innenarchitektur, bequemen Sitzen und an die Airline-Modelle angelehnte Angebote will sich das Zugunternehmen die Pendler der Strecke London-Paris oder London-Brüssel unter den Nagel reißen.

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Harte Konkurrenz auf Schienen für Airlines: Die internationale Zuglinie Eurostar legt nach und verbessert in einem weiteren Schritt ihr Angebot auf hohem Niveau. So wurde Siemens laut dem Fachportal Runway Girl Network beauftragt, für den e320-Zug neue Inneneinrichtungen und Sitze anzufertigen – und die lassen sich sehen. Plan ist es, die überarbeiteten e300-Züge, sowie die ganz neuen e320-Züge mit einem «fast identischen Design» auszustatten. Zurzeit befinden sich die neuen Züge aber noch in der Testphase.

Eurostar-Volumen überholt alle Airlines

Eurostar befördert mehr Passagiere zwischen London und den europäischen Festlandstädten Paris und Brüssel als alle Airlines zusammen. Klar ist da auch, dass dies ein gezielter Frontalangriff gegen die bestehenden Airlines ist. Ähnlich wie Japans Shinkansen oder der TGV in Frankreich zielt die Erneuerung darauf ab, dass das Umsteigen von Flugzeug in ein Zugabteil weitaus entspannter sein soll. So zeigt auch der neuste Eurostar-Marketingstreich seine Wirkung und lässt das Umsteigen vom London St. Pancras International Terminal nach Kontinentaleuropa weitaus mehr wie einen Spa-Erlebnis, als eine anstrengende Reise wirken.

Daneben werden in der ersten Klasse zwei Arten von Tickets ausgestellt: Die günstigere «Standard»-1.-Klasse und die etwas teurere «Business»-Klasse. Die Bezeichnungen dürften einem Vielflieger bekannt vorkommen. Bei der Standard-Variante dürften die Vorzüge klar sein: Mehr Beinfreiheit und weniger Sitznachbarn als in der Holzklasse des Eurostars. Dafür hat man in der teureren «First»-Variante einen Lounge-Zugang und eine Flughafen-Fast-Track-Lösung.

Allgemein dürfte das Angebot, was die Geschwindigkeit der Beförderung betrifft, unschlagbar sein. So braucht man für die Strecke London-Paris etwas über zwei Stunden. Ins Schwitzen kommen dürften die Airlines auch, weil Eurostar ankündigt, schon bald neue Ziele anzufahren. Dieses Jahr will Eurostar neben den bekannten Destinationen ihre Kunden auch nach Lyon, Avignon und den Süden Frankreichs befördern. Dazu kommen auch noch komfortablere Lösungen für Ski-Freunde mit Extrazügen in die Alpen dazu.

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