Tödliche Erkrankung: Etwa 60 Prozent der Ebola-Erkrankten sterben an dem Virus.

Temperaturmesser oder AnnulierungenSo kämpfen die Airlines gegen Ebola

Die Ebola-Epidemie breitet sich in Westafrika weiter aus. Emirates hat reagiert und Flüge nach Guinea gestrichen. Andere Airlines bleiben gelassener.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

«Wir beobachten die Situation in Westafrika sehr genau und stimmen uns mit Behörden, der Weltgesundheitsorganisation WHO und auch Hilfsorganisationen vor Ort ab», erklärte ein Air-France-Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. Derzeit sehe man aber keinen Grund, Flüge in die von Ebola betroffenen Gebiete in Westafrika abzusagen. Die französische Airline fliegt also weiterhin Freetown in Sierra Leone und auch Conakry in Guinea an. Passagiere müssten vor ihrem Abflug in den betroffenen Gebieten einen Fragebogen ausfüllen, ob sie in Kontakt mit der Krankheit gekommen sind. Bislang habe es bei Air France keine Verdachtsmomente gegeben.

Ähnlich äußerte sich Brussels Airlines, die neben Freetown und Conakry auch Liberias Hauptstadt Monrovia anfliegt. In Absprache mit Behörden und Organisationen behalte man die Lage sehr genau im Auge, sagte eine Airline-Sprecherin zu aeroTELEGRAPH. Zudem habe man die Crews sensibilisiert. Sie sollten nach möglichen Symptomen bei Passagieren Ausschau halten und hätten dafür auch medizinische Kits an Bord. Bevor die Passagiere in Westafrika an Bord gehen, würde ihre Temperatur gemessen.

Verdachtsmomente in London

British Airways hingegen kündigte an, alle Flüge von und nach Sierra Leone und Liberia bis Ende August einzustellen. Grund sei die «Verschlechterung der allgemeinen gesundheitlichen Lage in den Ländern», zitiert die BBC die Airline. Vor wenigen Tagen hatte bereits Emirates bekannt gegeben, dass alle Flüge nach Guinea gestrichen würden. Die Sicherheit von Passagieren und Besatzung sei höchste Priorität. Theoretisch könnte ein infizierter Passagier Hunderte Mitreisende infizieren. Allerdings verbreitet sich Ebola nur durch direkten Kontakt, etwa über den Austausch von Blut oder Körperflüssigkeiten.

Immer wieder kam es in den vergangenen Tagen zu Verdachtsmomenten, dass Flugpassagiere den Virus in sich tragen könnten. Am Londoner Flughafen Gatwick war eine Frau aus Sierra Leone aufgefallen, die sich übergeben musste und stark schwitzte. Die Maschine von Gambia Bird wurde daraufhin laut einem Bericht des Mirrors unter Quarantäne gestellt. Die Frau verstarb später im Krankenhaus, ein Test auf den Ebola-Virus fiel negativ aus. Zuvor war ein infizierter Passagier in Nigeria gelandet, meldete die australische Seite News.

Tödliche Krankheit breitet sich aus

Ebola gilt als eine der gefährlichsten Krankheiten überhaupt. Bislang gibt es weder Impfstoff noch Behandlungsmethode für die Krankheit. Beim jetzigen Ausbruch sind bislang 60 Prozent der Erkrankten gestorben. Hauptsächlich sind die westafrikanischen Länder Sierra Leone, Liberia und Guinea betroffen. Einzelne Fälle wurden mittlerweile auch aus Nigeria gemeldet. Die Lufthansa fliegt täglich von Frankfurt aus zwei Ziele in Nigeria an, Lagos und Abuja. Bislang plant die deutsche Airline aber keine Streichung der Flüge.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates bringt Airbus A380 zur ILA Berlin

ticker-emirates

Emirates setzt ersten von zwei auf drei Klassen umgebauten Airbus A380 wieder im Betrieb ein

Emirates: Bald ab Tel Aviv in die Welt?

Emirates könnte bald Langstrecken ab Tel Aviv anbieten

ticker-emirates

Emirates beginnt Bau des neuen XXL-Wartungszentrums in Dubai

Video

airbus a350 1000 ulr
Qantas will mit diesem Flugzeug von Sydney nach London fliegen. Jetzt ist erstmals ein Airbus A350-1000 ULR abgehoben. Der Ultra-Langstreckenjet absolvierte etliche Tests.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack