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Was Airlines von Apple lernen

Teures Kerosin, Preisdruck, Konkurrenz vom Golf – Fluglinien in Europa sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. Ein Experte erklärt, wie sie diese meistern.

Aer Lingus

Flieger von Aer Lingus: Positivbeispiel.

Die Airlines sind aufgewacht. Die Krise der vergangenen Jahre, steigende Konkurrenz und höhere Treibstoffpreise schickten zum Teil sogar Traditionsfluglinien wir Spanair oder Malev in den Konkurs. Großanbieter wie Lufthansa, Air France und Co. kämpfen mit Verlusten und arbeiten allesamt an Restrukturierungen. Wie kann man zusätzliches Geld ins Haus kriegen, auch wenn die Kosten steigen? Das ist die Frage, die alle beschäftigt. Die Unternehmensberatung Roland Berger befragte die Manager europäischer Airlines zu ihren Sorgen.

Am meisten Kopfzerbrechen bereiten ihnen die Kerosinpreise: 54 Prozent fürchten, dass sie im laufenden Jahr weiter steigen werden. Dies würde die Geschäftsentwicklung der Fluggesellschaften negativ beeinflussen. Außerdem erwartet mehr als ein Drittel der Befragten, dass die asiatischen Märkte langsamer wachsen als bisher. Auch eine schnellere Marktkonsolidierung (96 Prozent), eine stärkere Präsenz der Billigairlines (79 Prozent) sowie eine weitere Expansion der Golf-Fluggesellschaften nach Europa (88 Prozent) könnten den Wettbewerbsdruck deutlich erhöhen.

Airlines müssen reagieren



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