Doppelpack Air Berlin und Etihad: Die deutsche Airline will es zusammen mit ihrem Großaktionär endlich schaffen.

Streit um VerhandlungsortEtihad klagt gegen Air Berlin

Der Insolvenzverwalter von Air Berlin will Schadenersatz von Etihad. Nun wehrt sich die Golfairline mit einer Gegenklage.

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Am 11. August 2017 erklärte Großaktionärin Etihad Airways, dass sie die finanzielle Unterstützung ihrer deutschen Beteiligung einstelle. Die Folge: Am 15. August musste Air Berlin Insolvenz anmelden. Deswegen zerrte Insolvenzverwalter Lucas Flöther Etihad vergangenen Dezember vor Gericht. Er fordert bis zu zwei Milliarden Euro Schadenersatz. Nun sieht sich Air Berlin mit einer Gegenklage konfrontiert.

Man habe «vor dem High Court in London die Eröffnung eines Gerichtsverfahrens beantragt», erklärte Etihad am Mittwoch (23. Januar) in einer Mitteilung. Der Fall müsse «entsprechend vorheriger Vereinbarung zwischen den Parteien» vor einem englischen Gericht verhandelt werden. So oder so gibt sich die Golfairline zuversichtlich: «Die Klage des Insolvenzverwalters entbehrt jeder Grundlage und wir sind zuversichtlich, dass wir uns durchsetzen werden, unabhängig davon, wo der Fall verhandelt wird.»

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