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Ethiopian will neue Flieger

Die äthiopische Fluggesellschaft will ihre Flotte erweitern. Sie fordert die Hersteller darum zu Angeboten auf. Nicht nur Airbus und Boeing wurden angefragt.

Airbus

A350 von Ethiopian: Bald weitere Bestellungen?

Ethiopian Airlines will wachsen. «Tokio, Wien und Schanghai kommen noch diesen Sommer hinzu», so Geschäftsführer Gebre Mariam. Doch er will noch weitere Ziele bedienen. Die Westküste der Vereinigten Staaten mit Los Angeles sei interessant. Aber auch Madrid und Jakarta habe er auf dem Plan, so der Manager gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Für seine Wachstumspläne braucht er aber auch neue Flieger. Zehn bis zwanzig Mittelstreckenjets will die Fluggesellschaft mit Sitz in Addis Abeba kaufen. Und für die Überseeziele auch neue Langsstreckenflieger.

«Wir gucken, was es für Angebote gibt», so Mariam. Nun seien die Hersteller gefragt. Bei den Mittelstreckenfliegern hoffe er auf Rückmeldungen von Airbus, Boeing und Bombardier. Der A320neo, die Boeing 737 Max und Bombardiers neue C-Series seien interessante Optionen. Auf der Langstrecke seien der Airbus A350 und die Boeing 777X mögliche Kandidaten. Vom A350 hat Ethiopian bereits 14 Stück bestellt.

Gute Chancen für Bombardier?

Wer am Schluss das Rennen macht, ist völlig offen. Mariam legt viel Wert darauf, dass die neuen Flieger rechtzeitig zur Flotte stoßen können. Schon 2015 oder 2016 etwa brauche man neue Mittelstreckenjets. Mit dem A320 Neo könnte das eher schwierig werden. Momentan sind alle der neuen Flieger bis 2019 ausverkauft. Die Boeing 737 Max dürfte frühestens 2017 den Dienst antreten. Ob daher Bombardier zum Zug kommt? Gute Neuigkeiten könnte der kanadische Hersteller allemal gebrauchen. Erst gerade musste man eine Verspätung der Erstauslieferung um rund ein halbes Jahr bekannt geben. Immerhin Diese ist nun für die zweite Hälfte 2015 geplant.



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