Dreamliner von Japan Airlines: Aus der Batterie trat Gas aus.

Dreamliner: Neues Batterie-Problem

Erneut macht die Batterie eines Dreamliners Ärger. Bei einer geparkten Boeing 787 von Japan Airlines trat Rauch aus. Später wurde ein Leck bei der Batterie entdeckt.

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Es passierte am Dienstagnachmittag (14. Januar) am Flughafen Tokio Narita. Ein Dreamliner von Japan Airlines JAL stand geparkt auf dem Areal und wurde von den Technikern der Fluggesellschaft gewartet. Es war ein geplanter Wartungsstopp. Doch dann passierte etwas Ungeplantes. Die Mitarbeiter waren gerade im Cockpit, als sie draußen Rauch an der Boeing 787 aufsteigen sahen. Sie begaben sich auf das Vorfeld und wollten die Quelle ausmachen. Doch der Rauch hatte sich aufgelöst.

Als die Techniker ins Cockpit des Dreamliners zurückkehrten, leuchteten dort Warnlampen. Sie zeigten ein Problem mit den Hauptbatterien an. Bei der Untersuchung entdeckten sie, dass aus einer der Batteriezellen eine Flüssigkeit auslief. JAL zog die B787 darauf hin aus dem Verkehr.

Ein Jahr seit dem Batteriebrand

Für Boeing kommt der neue Vorfall denkbar ungünstig. Es ist ziemlich genau ein Jahr her, seit in einem in Boston geparkten Dreamliner von Japan Airlines ein Brand ausbrach. Das führte später dazu, dass alle Dreamliner weltweit für Monate stillgelegt werden mussten.

Der Flugzeugbauer beeilte sich deshalb, den Vorfall herunterzuspielen. «Die an den Batterien vorgenommenen Verbesserungen scheinen gewirkt zu haben», erklärte Boeing auf Twitter. Man bedauere die Probleme und arbeite mit JAL zusammen, um den Flieger wieder in die Luft zu bringen.

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