... Präsident an Bord, wie hier Joe Biden, wird das Flugzeug dadurch zur Air Force One.

Bei BoeingErneut Ärger beim Umbau von künftiger Air Force One

Boeing rüstet zwei 747-8 um, damit diese künftig als Air Force One dienen können. Falsche Gewichtsverteilung und ein nicht bestandener Drogentest sorgen nun für Ärger.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Es werden die Flugzeuge für die künftigen Präsidenten und Präsidentinnen der USA: Boeing baut derzeit zwei 747-8 im Auftrag der amerikanischen Regierung um, genannt VC-25A und VC-25B. Doch schon im vergangenen Jahr traten Probleme bei dem wichtigen Projekt auf.

Zuerst erklärte Boeing, mehr Zeit und wohl auch mehr Geld für die Fertigstellung der Jets zu brauchen. Grund seien Belastungen durch die Covid-19-Pandemie und die Pleite eines Subunternehmers. Im September berichtete die Zeitung Wall Street Journal dann, dass in einem der beiden Flugzeuge zwei leere Miniatur-Fläschchen Tequila gefunden wurden. Alkohol ist in den Anlagen des Flugzeugbauers grundsätzlich verboten und wer an den Air-Force-One-Jets arbeitet, braucht zudem eine spezielle Sicherheitsfreigabe.

Drogentest nicht bestanden

Anfang 2022 kam es wieder zu Schwierigkeiten, wie jetzt erneut das Wall Street Journal berichtet. Demnach gab es zwei Fälle, in denen das Gewicht eines der Flugzeuge verlagert wurde, dabei auf einigen der verwendeten Hebevorrichtungen aber deutlich mehr Gewicht lastete als vorgesehen. Es gab die Sorge, der Jet könnte beschädigt worden sein.

Die von Regierungsseite zuständige Luftwaffe teilte später mit, es habe keine Schäden gegeben. Aber es kam zu Verzögerungen. Zudem zeigte eine Untersuchung, dass einer der beteiligten Boeing-Angestellten nicht ordnungsgemäß für die Beaufsichtigung der Arbeiten zugelassen war und dass festgelegte Verfahren nicht vollständig eingehalten wurden. Eine weitere beteiligte Person bestand nach dem Vorfall einen routinemäßigen Drogentest nicht.

Auslieferung mit viel Verspätung

Ein Sprecher der Luftwaffe sagte, die Situation sei korrigiert und Maßnahmen ergriffen worden, um ein erneute Probleme zu verhindern. Derweil verhandeln Boeing und das Verteidigungsministerium noch immer über den Zeitplan für die Lieferung der Flieger. Der Hersteller rechnet demnach mit einer Verzögerung von 17 Monaten, die Luftwaffe geht eher 24 Monaten aus. Eigentlich war die Auslieferung mal für Ende 2024 geplant.

Mehr zum Thema

Einer der Regierungsflieger der USA in den traditionellen Farben: Ist der ...

Donald Trumps Design für die Air Force One wackelt

Tequila: Pinnchen und Limetten, wie auf dem Symbolbild zu sehen, lagen nicht im Jet.

Leere Schnapsfläschchen in künftiger Air Force One gefunden

US-Präsident Joe Biden (rechts) auf dem Weg zur aktuellen Air Force One: Die ...

Boeing braucht mehr Zeit für neue Air Force One (und mehr Geld)

ticker-boeing-1

Boeing erhöht nach Streikvotum den Druck auf Ingenieurinnen und Ingenieure

Video

Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack