Boeing B787-10: Kommt nicht weit genug

Emirates: B787-10 ist zu klein

Die Fluggesellschaft aus Dubai ist nicht am Stretch-Dreamliner interessiert. Die Langversion der B787 ist Emirates immer noch zu klein.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Erst kurz zuvor hatte Boeing medienwirksam den Stretch-Dreamliner angekündigt. Gleich fünf Erstkunden präsentierte der Flugzeugbauer: British Airways, Singapore Airlines, United Airlines sowie die Leasingunternehmen Air Lease und Gecas. Doch nicht alle sind offenbar so begeistert von Boeings Plänen. Emirates-Chef Tim Clark erklärte laut dem Internetportal Arabian Business, die B787-10 werde die Bedürfnisse seiner rasant wachsenden Fluggesellschaft wohl nicht decken können. Man setze immer stärker auf den Ultra-Langstreckenmarkt, so Clark. Und da seien eben andere Jets interessanter.

«Klar schauen wir uns den Flieger an», so der Emirates-Chef. «Aber die B787-10 wird für uns wohl ein bisschen zu klein sein.» Und sie komme auch nicht weit genug. Eher hofft Clark auf die Entwicklung der B777X, der Neuversion von Boeings Langstreckenflieger Triple Seven. Auch für diesen gab es vom Hersteller inzwischen die Bestätigung. Große Tragflächen und ein größerer Rumpf sollen ihn weiter und wirtschaftlicher fliegen lassen als vergleichbare Langstreckenjets. Emirates will das jetzige Angebot von 134 Zielen in 77 Ländern mit Hilfe des neuen Jets verdoppeln.

Nicht nur Top-Destinationen

Doch offenbar ist das nicht alles. Laut einem Bericht des Technikportals Crikey befindet sich Emirates gerade in Gesprächen mit Boeing, in denen es um den Bau eines Jets geht, der es Emirates ermöglichen würde, bis zu 20 Stunden lange Flüge anzubieten. «Vergessen Sie nicht, dass wir dabei nicht nur auf Flughäfen in den Top-Städten schauen. Auch Ziele aus der zweiten oder dritten Reihe sind für uns interessant», so Clark.

Ein Beispiel dafür ist die kürzlich bekannt gegebene Route von Mailand nach New York. Mit diesem Schritt zeigte Emirates auch, dass man bereit ist, europäische Anbieter nicht nur über Verbindungen via dem eigenen Drehkreuz Dubai, sondern auch in ihrem eigenen Markt anzugreifen. Auch die Strecken Kopenhagen - Seattle, Rom - Sydney, Madrid - Buenos Aires und Lissabon - Rio de Janeiro halten sich wacker als Gerüchte für mögliche neue Angebote von Emirates.

Mehr zum Thema

Emirates hat insgesamt 35 Dreamliner bestellt: Nun könnte die Order wackeln.

Emirates könnte gesamte Dreamliner-Bestellung in eine für zusätzliche Boeing 777X umwandeln

ticker-emirates

Emirates will Geschäft mit Medizintourismus ausbauen

ticker-emirates

Emirates baut Partnerschaften aus

ticker-emirates

Emirates und Kuwait Airways planen gegenseitiges Codeshare

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies