Bald könnte es am Gold einen Mangel an Personal geben.

Das Problem von Emirates & Co

Die Airlines am Golf wachsen Jahr für Jahr massiv. Bald werden sie die größten der Welt sein. Das könnte ihnen noch Probleme bereiten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Fluggesellschaften aus der Golfregion befinden sich in einer Zeit rapiden Wachstums. Die Region entwickelt sich mehr und mehr zum internationalen Tourismus-Drehkreuz. Die Airlines ziehen mit: Flotten und Streckennetz bauen die drei großen Emirates, Qatar und Etihad, massiv aus. Das zeigte sich zuletzt eindrücklich bei der Dubai Airshow. Dubais Emirates machte den amerikanischen Flugzeugbauer Boeing glücklich und platzierte die vom Geldwert her größte Order in der Unternehmensgeschichte. Konkurrent Qatar entschied sich für Airbus' A320neo und A380.

Doch bei aller Euphorie: Es gibt auch für die erfolgsverwöhnten Golfairlines einen Wermutstropfen. Ein massives Wachstum der Flotten und Strecken bedeutet auch einen erhöhten Personalbedarf. Und beim Gulf Aviation Training Event (GATE), das ebenfalls auf der Luftfahrtmesse in Dubai stattfand, hob man das als einen potenziellen Wachstumshemmer hervor. Wie Boeing prognostiziert, brauchen die Fluggesellschaften im Mittleren Osten in den nächsten 20 Jahren 36'000 neue Flugkapitäne und sogar 53'000 weitere Mitarbeiter in der Wartung und Technik. Woher die kommen sollen, ist noch völlig unklar. Eine Lösung haben die Airlines in den Golfstaaten noch nicht parat.

Profitieren von den Problemen der anderen

Was den Golfländern laut Luftfahrtexperten aber helfen könnte, sind die Probleme der anderen Staaten: In Europa, Australien, Kanada und den USA beklagen sich Piloten über schlechte Bezahlung und schwierige Arbeitsbedingungen. Diese konnten attraktive Arbeitnehmer für die reichen Airlines vom Golf sein - sofern sie sich zu einer Versetzung an den Golf bereit erklären.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates bringt Airbus A380 zur ILA Berlin

ticker-emirates

Emirates setzt ersten von zwei auf drei Klassen umgebauten Airbus A380 wieder im Betrieb ein

Emirates: Bald ab Tel Aviv in die Welt?

Emirates könnte bald Langstrecken ab Tel Aviv anbieten

ticker-emirates

Emirates beginnt Bau des neuen XXL-Wartungszentrums in Dubai

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies