Bald könnte es am Gold einen Mangel an Personal geben.

Das Problem von Emirates & Co

Die Airlines am Golf wachsen Jahr für Jahr massiv. Bald werden sie die größten der Welt sein. Das könnte ihnen noch Probleme bereiten.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Fluggesellschaften aus der Golfregion befinden sich in einer Zeit rapiden Wachstums. Die Region entwickelt sich mehr und mehr zum internationalen Tourismus-Drehkreuz. Die Airlines ziehen mit: Flotten und Streckennetz bauen die drei großen Emirates, Qatar und Etihad, massiv aus. Das zeigte sich zuletzt eindrücklich bei der Dubai Airshow. Dubais Emirates machte den amerikanischen Flugzeugbauer Boeing glücklich und platzierte die vom Geldwert her größte Order in der Unternehmensgeschichte. Konkurrent Qatar entschied sich für Airbus' A320neo und A380.

Doch bei aller Euphorie: Es gibt auch für die erfolgsverwöhnten Golfairlines einen Wermutstropfen. Ein massives Wachstum der Flotten und Strecken bedeutet auch einen erhöhten Personalbedarf. Und beim Gulf Aviation Training Event (GATE), das ebenfalls auf der Luftfahrtmesse in Dubai stattfand, hob man das als einen potenziellen Wachstumshemmer hervor. Wie Boeing prognostiziert, brauchen die Fluggesellschaften im Mittleren Osten in den nächsten 20 Jahren 36'000 neue Flugkapitäne und sogar 53'000 weitere Mitarbeiter in der Wartung und Technik. Woher die kommen sollen, ist noch völlig unklar. Eine Lösung haben die Airlines in den Golfstaaten noch nicht parat.

Profitieren von den Problemen der anderen

Was den Golfländern laut Luftfahrtexperten aber helfen könnte, sind die Probleme der anderen Staaten: In Europa, Australien, Kanada und den USA beklagen sich Piloten über schlechte Bezahlung und schwierige Arbeitsbedingungen. Diese konnten attraktive Arbeitnehmer für die reichen Airlines vom Golf sein - sofern sie sich zu einer Versetzung an den Golf bereit erklären.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Erster Airbus A380 von Emirates hat jetzt Highspeed-Internet

...ein eigenes Badezimmer mit Dusche. Am 27. Dezember geht die Etihad-Residence zum ersten Mal mit Luxusgästen und Butler in die Lüfte.

Emirates plant First-Class-Suiten mit privatem Badezimmer

etihad airways manchester city

Fußballer tragen im englischen Pokalwettbewerb Emirates auf dem Arm - mit einer Ausnahme

ticker krieg

Flugausfälle im Nahen Osten gehen deutlich zurück - Gulf Air und Kuwait Airways noch stark betroffen

Video

Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hobab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 727 landet am 28. April am Flughafen Doncaster Sheffield: Es war die erste Landung eines großen Flugzeugs seit 2022.
Vier Jahre lang lag der britische Flughafen im Dornröschenschlaf. Jetzt soll er wieder Flüge bekommen. Die erste Landung am Flughafen Doncaster/Sheffield absolvierte aber ein Oldie.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies