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Das Problem von Emirates & Co

Die Airlines am Golf wachsen Jahr für Jahr massiv. Bald werden sie die größten der Welt sein. Das könnte ihnen noch Probleme bereiten.

Emirates

Bald könnte es am Gold einen Mangel an Personal geben.

Die Fluggesellschaften aus der Golfregion befinden sich in einer Zeit rapiden Wachstums. Die Region entwickelt sich mehr und mehr zum internationalen Tourismus-Drehkreuz. Die Airlines ziehen mit: Flotten und Streckennetz bauen die drei großen Emirates, Qatar und Etihad, massiv aus. Das zeigte sich zuletzt eindrücklich bei der Dubai Airshow. Dubais Emirates machte den amerikanischen Flugzeugbauer Boeing glücklich und platzierte die vom Geldwert her größte Order in der Unternehmensgeschichte. Konkurrent Qatar entschied sich für Airbus‘ A320neo und A380.

Doch bei aller Euphorie: Es gibt auch für die erfolgsverwöhnten Golfairlines einen Wermutstropfen. Ein massives Wachstum der Flotten und Strecken bedeutet auch einen erhöhten Personalbedarf. Und beim Gulf Aviation Training Event (GATE), das ebenfalls auf der Luftfahrtmesse in Dubai stattfand, hob man das als einen potenziellen Wachstumshemmer hervor. Wie Boeing prognostiziert, brauchen die Fluggesellschaften im Mittleren Osten in den nächsten 20 Jahren 36’000 neue Flugkapitäne und sogar 53’000 weitere Mitarbeiter in der Wartung und Technik. Woher die kommen sollen, ist noch völlig unklar. Eine Lösung haben die Airlines in den Golfstaaten noch nicht parat.

Profitieren von den Problemen der anderen

Was den Golfländern laut Luftfahrtexperten aber helfen könnte, sind die Probleme der anderen Staaten: In Europa, Australien, Kanada und den USA beklagen sich Piloten über schlechte Bezahlung und schwierige Arbeitsbedingungen. Diese konnten attraktive Arbeitnehmer für die reichen Airlines vom Golf sein – sofern sie sich zu einer Versetzung an den Golf bereit erklären.



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