Flieger von Emirates und Condor über Berlin (Montage): Neue Kooperation.

CodeshareEmirates kommt mit Condor durch die Hintertür nach Berlin

Die Golfairline und der deutsche Ferienflieger gehen eine Codeshare-Partnerschaft ein. Emirates bekommt so vor allem Zugang zu Berlin. Und Condor zu Zielen in der ganzen Welt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Schon lange will Emirates in Deutschland ausbauen. «Berlin wäre interessant. Berlin ist die Hauptstadt und groß. Ich sehe viel Punkt-zu-Punkt-Verkehr zwischen der Stadt und Region und den Vereinigten Arabischen Emiraten», betonte Vorstand Adnan Kazim vor einem Jahr im Interview mit aeroTELEGRAPH. Er wiederholte damit den langgehegten Wunsch, mehr Ziele in der Bundesrepublik anzusteuern.

Emirates fliegt aktuell nach Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Das ist das Maximum an deutschen Zielen, das der Golfairline erlaubt ist. Mehr gesteht ihr die deutsche Regierung - auch auf Druck der heimischen Lufthansa Group - nicht zu. Doch jetzt kommt die Fluglinie aus Dubai durch die Hintertür doch nach Berlin.

Bereits Zusammenarbeit, aber schwächer

Denn Emirates hat eine Codeshare-Vereinbarung mit Condor unterzeichnet, wie die beiden Fluggesellschaften am Donnerstag (6. Juni) bekannt gaben. Sie startet im Oktober. Just dann nimmt der deutsche Ferienflieger seine Verbindung zwischen Berlin und Dubai auf. Er verbindet die beiden Städte täglich mit einem Airbus A320 Neo.

Dank der Codeshare-Partnerschaft können Kundinnen und Kunden von Emirates nun Flüge von Zielen im ganzen Netz nach Berlin mit einem Ticket buchen. Damit wird ihr Gepäck durchgecheckt. Zudem können sie auch auf dem Condor-Flug Meilen sammeln. Flüge wie beispielsweise Denpasar - Berlin via Dubai werden damit einfacher.

Bereits Zusammenarbeit, aber schwächer

Doch es geht längst nicht nur um Berlin. Die neue Vereinbarung bietet Emirates-Kundinnen und -Kunden allgemein neue Verbindungen. Sie können mit Condor via Deutschland zu Zielen wie Mallorca und Kanarische Inseln sowie zu Destinationen in Nord-, Mittel- sowie Südamerika und der Karibik fliegen. Umgekehrt können Kundinnen und Kunden von Condor viele Ziele im Nahen Osten, in Afrika, Zentralasien und in Indien einfacher erreichen.

Condor und Emirates arbeiten seit November 2023 zusammen. Bisher hatten sie allerdings nur eine Interline-Kooperation. Das ist die schwächste Kooperationsform zweier Fluggesellschaften. Sie verpflichten sich dadurch, Flugtickets gegenseitig zu akzeptieren. Eine Verknüpfung der Vielfliegervorteile ist aber beispielsweise nicht möglich.

Mehr zum Thema

Adnan Kazim: «Flydubai bringt uns definitiv einen Mehrwert, da sie Märkte bedienen kann, die für Emirates mit den Boeing 777 zu klein sind.»

«Wünschen uns, dass der Airbus A380 wieder auf den Markt kommt»

Dubai: Gefragtes Winterziel.

Condor macht Eurowings zwischen Berlin und Dubai Konkurrenz

Die D-ABOG von Condor: 25 Jahre alte Boeing 757-300.

Condor muss Boeing 757 über ungewöhnliche Route zurück nach Deutschland bringen

ticker-emirates

Temporäre Aktion: Emirates vergibt wieder eine Meile pro Minute Aufenthalt in Dubai

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca