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Airbus A380

Emirates hat Probleme mit Rolls-Royce-Triebwerken

Schon wieder gibt es Triebwerksprobleme, die Flugzeugauslieferungen verzögern. Dieses mal betroffen: Emirates, der Airbus A380 und Rolls Royce.

Thorsten Urbanek

Emirates-A380: Probleme mit Rolls Royce.

Es war ein echter Coup für Rolls Royce. Im April letzten Jahres unterzeichnete Emirates einen Vertrag zur Bestellung von Triebwerken im Wert von 8,7 Milliarden Euro. 52 Airbus A380 sollen mit den Motoren des europäischen Herstellers angetrieben werden. Bis dahin wurden die Superjumbos von Emirates mit den GP7200-Triebwerken der Engine Alliance von General Electric und Pratt & Whitney ausgestattet.

Die ersten vier Triebwerke wurden im Mai dieses Jahres ausgeliefert. Doch offenbar läuft die Zusammenarbeit mit Rolls Royce nicht so gut wie erhofft. Wie Emirates-Präsident Tim Clark laut der Nachrichtenagentur Reuters bei einer Medienveranstaltung berichtete, gibt es «technische Probleme» mit den neuen Triebwerken.

Verzögerte Auslieferungen

Offenbar führen diese Schwierigkeiten dazu, dass die Auslieferungen der neuen Airbus A380 sich verzögern. Details zu den Problemen nannte Clark bei der Veranstaltung nicht. Man habe deswegen aber die Flottenplanung nicht umgestellt. Er werde «keine übereilten Entscheidungen» treffen, so Clark. «Wir hoffen, dass sich das Problem schnell lösen lässt.»



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