2016 sollte Emirates gemäß den BCG-Experten durchstarten.

Emirates fliegt an die Spitze

Die Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wird schon in vier Jahren die größte der Welt sein - sagt eine neue Studie.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Um ganze zwölf Prozent dürfte die angebotene Kapazität von Emirates in den nächsten vier Jahren zunehmen. Das geht aus einer Studie der Beratungsgesellschaft Boston Consulting über die Luftfahrtindustrie im Nahen Osten hervor. Schon 2015 könnte die Airline damit gemäß den Experten die größte Fluggesellschaft der Welt werden - mit großem Abstand sogar. Was die Kapazität ihrer Langstrecken-Flotte angeht, steht die arabische Airline bisher auf dem zweiten Platz hinter Air France KLM, Lufthansa/Swiss/Austrian und Singapore. 2005 lag Emirates noch auf Rang 13.

Die bereits erteilten Aufträge zum Bau von Jets zeigen, dass die Airline das Ziel Größe beharrlich verfolgt. Emirates hat Aufträge im Wert von insgesamt mehr als 67 Milliarden Dollar ausstehend. Darunter befinden sich Orders von 79 Airbus A380s, 70 A350s und 7 Boeing B777's. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass Emirates den Wachstumskurs in den nächsten fünf Jahren halten wird und sich damit zur Nummer eins der Welt mausert.

Enormer Kostenvorteil

Die vergrößerte und neue Flotte wird sich vor allem auch durch ihre Treibstoffeffizienz auszeichnen. Damit hat Emirates gegenüber den Airlines mit älteren Fliegern in Zeiten von hohen Kerosinpreisen einen großen Vorteil. Die opertiven Kosten liegen deutlich unter denen der älteren Konkurrenz. Laut Schätzungen der Studie dürften sie sich bis 2015 um weitere 12 bis 15 Prozent verringern.

Und auch vom enormen Passagierwachstum in der Region dürfte Emirates stark profitieren. Doch davon habe auch die anderen Mitstreiter aus der Region etwas: Fast 140 Millionen soll das Passagieraufkommen im Mittleren Osten 2015 betragen - das würde einen Anstieg von 45 Millionen in den Jahren 2010 bis 2015 bedeuten. Die Verfasser des Reports gehen davon aus, dass sich auch andere Fluggesellschaften aus der Region dank dieser Entwicklung nach oben arbeiten könnten. Qatar dürfte 2015 auf Rang elf vor Delta liegen, Etihad auf dem siebzehnten Platz, vor Air India.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates prüft Wiederaufnahme der Flüge nach Israel

ticker-emirates

Emirates verdoppelt Angebot nach Tokio-Narita auf zwei Mal täglich

ticker-emirates

Emirates feiert 20 Jahre in Thiruvananthapuram

Boeing 777-300ER von Emirates Mitte November 2021 in Düsseldorf: Wir reisten mit dem Jet ...

Verwirrung um angebliche Emirates-Flüge nach Berlin

Video

Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies