B777 von Emirates: Bald die Neuversion?

Emirates: B777X kommt schon bald

Die Golf-Airline ist sich sicher: Schon bald veröffentlicht US-Flugzeugbauer Boeing die Pläne für eine neue Version des Verkaufsschlagers B777.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Beim neuen Langstreckenflieger Dreamliner läuft es für Boeing gerade alles andere als gut. Wann genau die B787 wieder abheben darf, ist unklar. Vielleicht spekuliert man in der Branche gerade deshalb wieder stärker darauf, dass der US-Flugzeugbauer seinen Langstrecken-Verkaufsschlager B777 neu auflegen wird. Auch Boeing-Kunde Emirates hofft darauf.

«In sechs bis neun Monaten» sollte Boeing die Neuversion der B777 den Kunden vorstellen, so Tim Clark vor den Medien. Da sei er sich sicher, so der Chef von Emirates. «Die Arbeiten am Programm dauern an und ich bin sicher, sie werden erfolgreich sein», sagte Clark bei einer Konferenz in Dubai gemäß der Nachrichtenagentur Reuters in der vergangenen Woche. Die technischen Probleme, die momentan das Dreamliner-Programm belasten, seien da keine Behinderung, sondern eher das Gegenteil.

Keine weiteren Details

Von Boeing gab es derweil noch keine weiteren Details. In der Branche geht man davon aus, dass die B777X, wie der Titel für die Neuversion ist, frühestens in einem Jahr bereit ist. Bei Boeing pries man die eventuelle Neuversion im vergangenen Jahr als den effizientesten Flieger aller Zeiten an, der auch Airbus' neuen Super-Langstreckenflieger A350 in den Schatten stelle.

Boeings Kunden, allen voran Emirates, machen schon länger Druck auf den Produzenten, die B777X endlich voran zu bringen. Gerade die großen Airlines vom Golf erhoffen sich von der Neuversion eine größere Reichweite bei weniger Treibstoffbedarf.

Optimistisch für den Dreamliner

Was den Dreamliner betrifft, gibt Clark sich optimistisch. Das Problem mit der B787 sei «enorm belastend» für Boeing. Doch der Produzent werde das lösen, da sei man sich sicher. Liefer-Schwierigkeiten müsse man schließlich begegnen, so Clark. Das Problem dürfte sich in nächster Zeit zwar erst verschlimmern, so der Emirates-Chef gegenüber der Presse. «Doch langfristig wird sich das Ganze bessern».

Allerdings hat Emirates auch weder einen Dreamliner in der Flotte, noch offene Bestellungen für den Jet. Die Konkurrenten wurden in der Folge des Groundings finanziell schon stark beansprucht. So kündigten Kunden wie etwa die japanische ANA bereits an, den Produzenten dafür zur Rechenschaft zu ziehen.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates verdoppelt Angebot nach Tokio-Narita auf zwei Mal täglich

ticker-emirates

Emirates feiert 20 Jahre in Thiruvananthapuram

Boeing 777-300ER von Emirates Mitte November 2021 in Düsseldorf: Wir reisten mit dem Jet ...

Verwirrung um angebliche Emirates-Flüge nach Berlin

ticker-emirates

Emirates baut Wohnquartier für 12.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies