Flughafen Sharjah: Alternative zum Dubai International Airport.

AusbauEmirat Sharjah will reiche Gäste anlocken

Der kleine Flughafen Sharjah bekommt ein neues Terminal für Privatjets. Dieses soll dem gleichnamigen Emirat mehr Tourismus bringen.

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Während Dubai und Abu Dhabi längst zu den Topzielen für reiche Gäste aus der ganzen Welt gehören, ist das drittgrößte Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate noch wenig bekannt. Dies soll sich durch den Bau eines neuen Terminals für Privatjets am Internationalen Flughafen von Sharjah ändern. Für umgerechnet 26 Millionen Euro soll die britische Firma Gama Support Services das neue Terminal bauen.

Das neue Gebäude wird Lounges, Duty-free-Shops für Luxusartikel und Einrichtungen für eine besonders schnelle Pass- und Zollkontrolle beinhalten. Auf insgesamt über 40.000 Quadratmetern entstehen zudem zwei zusätzliche Hangars mit Platz für jeweils zwei Boeing Business-Jets. Nach der Fertigstellung werde Gama auch die Abfertigung der Privatjetnutzer übernehmen, teilte der Flughafen mit.

Zugeschnitten auf den Jetset

«Die Partnerschaft mit Gama wird Privatjetbesitzern die luxuriöse und angenehme Anreise ermöglichen und so zur Wirtschaft des Emirats Sharjah und der gesamten Vereinigten Arabischen Emirate beitragen», so Ali Salim Al Midfa, der Vorsitzende der Airport Authority. Die Entwicklung der Geschäftsfliegerei hat in den Vereinigten Arabischen Emiraten hohe Priorität. Mit den neuen Einrichtungen könne der Flughafen künftig den Ansprüchen des Jetsets gerecht werden, sagt Al Midfa.

Im Moment befindet sich das Projekt noch in der Designphase, ein Starttermin für den Bau wurde noch nicht genannt. Mit elf Millionen Passagieren im Jahr 2016 steht der Sharjah International Airport im Schatten des wenige Kilometer entfernten Flughafens Dubai, der zu den wichtigsten Drehkreuzen der Welt gehört. Auch das Emirat selbst ist bisher eher eine billigere Übernachtungsalternative zum teuren Dubai.

Alkohol nur am Flughafen

Obwohl Sharjah als besonders konservatives Emirat gilt – Alkohol ist fast komplett verboten – müssen sich die künftigen Nutzer des Businessjet-Terminals deswegen keine Gedanken machen. Einzig am Flughafen sind alkoholische Getränke frei erhältlich und dürfen ohne spezielle Lizenz konsumiert werden.

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