Embraer E175-E2: bisher kein Verkaufserfolg.

Kleinster E2-JetEmbraer prüft Verschiebung des Starts der E175-E2

Embraer hat gute und weniger gute Nachrichten zum kleinsten E2-Jet: Die Brasilianer erwarten schon bald neue Orders. Allerdings könnte sich der Markteintritt des E175-E2 etwas verzögern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Offiziell gibt es die Bestellung noch. «Wir haben einen gültigen Vertrag», sagt Embraers Zivilflugzeug-Chef John Slattery. Trotzdem habe man die Order von Skywest vorsorglich aus dem Auftragsbestand gestrichen. Zu groß sind die Unsicherheiten um sie, weil gewerkschaftliche Abmachungen es der amerikanischen Regionalairline noch gar nicht erlauben, die 100 bestellten Embraer E175-E2 einzusetzen.

Faktisch zeigt das Orderbuch für die kleinste Variante der neuen E2-Jets also eine Null an, während von der größeren E190-E2 70 Stück und der noch größeren E195-E2 154 Stück gekauft wurden. Slattery ist dennoch optimistisch, was die Variante betrifft. «Ich gehe davon aus, dass die E175-E2, wenn die Zeit reif ist, ein Drittel unserer Produktion ausmachen wird», sagt er im Gespräch mit Journalisten.

Neue Orders stehen offenbar an

Hintergrund für den Optimismus sind offenbar neue Orders, die gerade verhandelt werden. «Wir führen gute Gespräche über die E175-E2», so Slattery. Er hoffe, dass Embraer in den kommenden Monaten neue Bestellungen von Kunden außerhalb der USA bekannt geben könne. Etwas genauer umschreibt es der Ire so: «In Europa und noch anderswo.»

Zumindest über den europäischen Kunden lässt sich spekulieren. Erst im Juni kündigte Willie Walsh, Chef der British-Airways-Mutter International Airlines Group IAG gegenüber aeroTELEGRAPH an, die Flotte der Regionaltochter BA Cityflyer zu erneuern. Es gehe um eine Bestellung von «mindestens 26 Flugzeugen», so der Manager. Zur Auswahl stehen die E2-Jets von Embraer und der A220 von Airbus. In den kommenden Monaten will IAG die Entscheidung fällen.

Vorteil Embraer

Trotzdem deutete Slattery eine freiwillige Verzögerung an. Man prüfe gerade, ob der Markteintritt der E175-E2 trotz Erstflug noch im laufenden Jahr «minimal» verschoben werde. Das habe aber nichts mit Problemen bei der Produktion von Embraer zu tun. «Wir könnten den Jet locker Ende 2021 auf den Markt bringen», so Slattery. Die mögliche Verschiebung ergebe sich aus Investitions- und Cashflow-Gründen. Zudem: «Wenn, dann wäre das eine Angelegenheit von Monaten, sicher nicht Jahren», so der Manager.

Mehr zum Thema

London City Airport: Last year 4.8 million passengers used the airport in the heart of London. BA Cityflyer is the market leader.

IAG prüft Embraer E2 und Airbus A220 für BA Cityflyer

John Slattery: «Wir werden dafür bezahlt, paranoid zu sein.»

«Wenn es einen neuen Namen gibt, muss der großartig sein»

EMB 110 Bandeirante:  Embraer might go back to its roots.

Embraer hat große Lust auf Turboprops

ticker-brasilien

Brasiliens Inlandsflugverkehr boomt - 15 Prozent höheres Angebot in der Hochsaison

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies