Embraer-Turboprop über São Paulo: Bis der Flieger fliegt, wird noch einige Zeit vergehen.

Neues FlugzeugmodellEmbraer glaubt weiter an Turboprop - mit Vorbehalt

Der brasilianische Flugzeugbauer hält am Projekt für ein neues Turbopropflugzeug fest. Doch Embraer wartet auf Lieferanten, die es umsetzbar machen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Embraer hat das Projekt für ein neues Turbopropflugzeug Anfang März in einen Dornröschenschlaf versetzt. Der Grund ist vor allem, dass noch kein Triebwerk bereitsteht, das sauber zu betreiben ist - mit nachhaltigem Treibstoff oder in Zukunft auch mit Wasserstoff. Das ist für den Hersteller aber unabdingbare Voraussetzung.

Jetzt hat der Chef der Zivilflugzeugsparte von Embraer sich zum Stopp beim neuen Turboprop geäußert. «Wir haben das Projekt nicht begraben», sagte Arjan Meijer am Mittwoch (23. März) in São José dos Campos vor Journalistinnen und Journalisten. Wir haben dem Markt einfach klar gemacht, dass wir mehr Zeit brauchen.

Lieferanten bringen noch nicht das, was Embraer will

Eigentlich wollte Embraer das neue  Turbopropflugzeug, das inoffiziell E3, intern auch Brasilhão und als Projekt TPNG genannt wird, Mitte des laufenden Jahres offiziell in den Verkauf bringen. Schon 2028 hätten die ersten Exemplare an Kunden übergeben werden sollen.

Der Zeitbedarf ist nicht primär wegen Embraer gestiegen. «Wir müssen alle unsere Lieferanten dazu bringen, Teile zu liefern, die es braucht, damit das Flugzeug auch das leisten kann, was wir uns wünschen», so Meijer. Dabei spreche er vom Verbrauch, der Leistung und von den Kosten. «Wir haben Ende 2022 alles angeschaut und gemerkt, dass wir noch nicht dort sind, wo wir sein wollen.»

Kein neues Datum

Deshalb brauche man mehr Zeit. «Wir nennen kein neues Datum, weil wir 100 Prozent sicher sein wollen, dass wir ein Flugzeug präsentieren können, dem die Zukunft gehört, erklärte Meijer. Das Bekenntnis zum Turbopropflugzeug sei aber nach wie vor da. Noch fehlen also die Prinzen, die das Dornröschen wieder wach küssen.

Mehr zum Thema

Embraer-Turboprop beim Christo: Der Hersteller hat die Entwicklung auf Eis gelegt.

Embraer versetzt Turboprop in Dornröschenschlaf

Saras-Prototyp über Jaipur: Die Regierung will neu Regionalflugzeuge mit ausländischer Hilfe bauen.

Indien will mit Embraer, UAC oder ATR eigene Flugzeuge bauen

Embraers Lieblinge im Energia-Konzept: Die H2 Fuel Cell in der Variante mit 19 Sitzen sowie ...

Embraer präsentiert neue Details zu Zukunftsfliegern

ticker-embraer

Embraer erhält Dreifach-Zulassung für Praetor 600E

Video

airbus a350 1000 ulr
Qantas will mit diesem Flugzeug von Sydney nach London fliegen. Jetzt ist erstmals ein Airbus A350-1000 ULR abgehoben. Der Ultra-Langstreckenjet absolvierte etliche Tests.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack