Embraer-Turboprop über São Paulo: Bis der Flieger fliegt, wird noch einige Zeit vergehen.

Neues FlugzeugmodellEmbraer glaubt weiter an Turboprop - mit Vorbehalt

Der brasilianische Flugzeugbauer hält am Projekt für ein neues Turbopropflugzeug fest. Doch Embraer wartet auf Lieferanten, die es umsetzbar machen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Embraer hat das Projekt für ein neues Turbopropflugzeug Anfang März in einen Dornröschenschlaf versetzt. Der Grund ist vor allem, dass noch kein Triebwerk bereitsteht, das sauber zu betreiben ist - mit nachhaltigem Treibstoff oder in Zukunft auch mit Wasserstoff. Das ist für den Hersteller aber unabdingbare Voraussetzung.

Jetzt hat der Chef der Zivilflugzeugsparte von Embraer sich zum Stopp beim neuen Turboprop geäußert. «Wir haben das Projekt nicht begraben», sagte Arjan Meijer am Mittwoch (23. März) in São José dos Campos vor Journalistinnen und Journalisten. Wir haben dem Markt einfach klar gemacht, dass wir mehr Zeit brauchen.

Lieferanten bringen noch nicht das, was Embraer will

Eigentlich wollte Embraer das neue  Turbopropflugzeug, das inoffiziell E3, intern auch Brasilhão und als Projekt TPNG genannt wird, Mitte des laufenden Jahres offiziell in den Verkauf bringen. Schon 2028 hätten die ersten Exemplare an Kunden übergeben werden sollen.

Der Zeitbedarf ist nicht primär wegen Embraer gestiegen. «Wir müssen alle unsere Lieferanten dazu bringen, Teile zu liefern, die es braucht, damit das Flugzeug auch das leisten kann, was wir uns wünschen», so Meijer. Dabei spreche er vom Verbrauch, der Leistung und von den Kosten. «Wir haben Ende 2022 alles angeschaut und gemerkt, dass wir noch nicht dort sind, wo wir sein wollen.»

Kein neues Datum

Deshalb brauche man mehr Zeit. «Wir nennen kein neues Datum, weil wir 100 Prozent sicher sein wollen, dass wir ein Flugzeug präsentieren können, dem die Zukunft gehört, erklärte Meijer. Das Bekenntnis zum Turbopropflugzeug sei aber nach wie vor da. Noch fehlen also die Prinzen, die das Dornröschen wieder wach küssen.

Mehr zum Thema

Embraer-Turboprop beim Christo: Der Hersteller hat die Entwicklung auf Eis gelegt.

Embraer versetzt Turboprop in Dornröschenschlaf

Saras-Prototyp über Jaipur: Die Regierung will neu Regionalflugzeuge mit ausländischer Hilfe bauen.

Indien will mit Embraer, UAC oder ATR eigene Flugzeuge bauen

Embraers Lieblinge im Energia-Konzept: Die H2 Fuel Cell in der Variante mit 19 Sitzen sowie ...

Embraer präsentiert neue Details zu Zukunftsfliegern

ticker-embraer

Embraer erhält Dreifach-Zulassung für Praetor 600E

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack