General Dynamics F-16 und F-15 der israelischen Luftwaffe: Hier starten viele spätere El-Al-Piloten.

Wegen PilotenmangelEl Al sucht Piloten ohne Kampfjet-Erfahrung

Bisher flogen fast alle Piloten der israelischen Nationalairline früher für die Luftwaffe. Das ändert sich. El Al gründet eine eigene Schule, um dem Pilotenmangel zu begegnen.

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Bisher gab es für El Al vor allem eine Quelle für neue Piloten: die israelische Armee. Die meisten Männer und Frauen im Cockpit der Nationalairline flogen früher für die Luftwaffe des gelobten Landes, die rund 750 Flugzeuge und 34.000 Personen stark ist.

Die Zusammenarbeit zwischen der israelischen Armee und El Al ist zwar seit einiger Zeit nicht mehr ganz so eng, wie sie einst war. Aber noch immer sind neun von zehn Piloten durch die Schule der Luftwaffe gegangen. Der Rest leistete sich eine private Ausbildung auf eigene Rechnung.

Hightech ist interessanter

Künftig wird der Anteil der Externen steigen. Denn El Al hat eine eigene Flugschule in Fort Pierce im US-Bundesstaat Florida gegründet, wie die Zeitung Jerusalem Post berichtet. Dort sollen in zwei Jahren neue Piloten ausgebildet werden. Sich einschreiben können auch Kandidaten ohne fliegerische Erfahrung.

El Al will so den Pilotenmangel überwinden. Denn immer weniger Militärpiloten wechseln nach Abschluss ihrer Karriere bei der Luftwaffe zu El Al. Andere Branchen, wie etwa die aufstrebende israelische Hightech-Industrie, bieten ihnen mehr.

Nur mit israelischem Pass

Wer die Akademie abschließt, hat jedoch keine Garantie, später bei der Nationalairline Israels fliegen zu können. Zudem steht die neue Pilotenschule auch nicht allen Interessenten offen. Aus Sicherheitsgründen werden nur Männer und Frauen mit israelischem Pass aufgenommen.

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