Anschnallzeichen: Vielen Passagieren wird es mulmig, wenn das Licht leuchtet.

Virgin AustraliaEin simpler Trick im Kampf gegen Flugangst

Viele Passagiere haben Flugangst. Virgin Australia hat nun einen einfachen Weg gefunden, wie sie ihnen helfen kann.

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Wer so richtig Flugangst hat, dem kann das die Vorfreude auf jede Reise verderben. Betroffen davon sind ziemlich viele. Geschätzte 15 Prozent aller Deutschen leiden unter Flugangst. Der Anteil der Reisenden, die sich an Bord einfach nicht besonders wohl fühlen und Angst bekommen, wenn es wackelt, ist noch einmal deutlich höher.

Flugbegleiter lernen, wie man mit ängstlichen Reisenden umgeht und sind oft in der Lage, sie zu beruhigen. Doch nicht allen ist wohl dabei, die Crew anzusprechen. Virgin Australia hat nun einen Weg gefunden, das Problem zu umgehen. Ab Anfang 2019 können Passagiere der Fluggesellschaft bereits bei der Buchung angeben, ob sie unter Flugangst leiden. Sie müssen dafür einfach eine entsprechende Box mit einem Häkchen versehen.

Spezielle individuelle Unterstützung

Die Passagiere erhalten dann während des Fluges spezielle Unterstützung der Crew. Das kann ganz verschieden aussehen – immerhin hat jeder Mensch mit Flugangst andere Gründe und dementsprechend andere Bedürfnisse. Einige wollen Entspannundstechniken erlernen, andere wollen möglichst viele Informationen über den Flug oder das Flugzeug – etwa, wann es zuletzt gewartet wurde.

Für Reisende anderer Airlines, die unter Flugangst leiden, empfiehlt sich, der Crew das bereits beim Einsteigen mitzuteilen. Und sich immer wieder klarzumachen: Turbulenzen sind nicht gefährlich. Warum, das so ist, lesen Sie unter «Mehr zum Thema».

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