Blick aus dem Fenster: Schlechtes Wetter beunruhigt die Leute mit Flugangst.

StudieAuf was Leute mit Flugangst verzichten

Meinungsforscher zeigen, worauf Menschen mit Flugangst verzichten. Und sie eruierten auch, was genau die Angst auslöste.

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41 Prozent der Erwachsenen mit Flugangst verzichten aufgrund ihrer Furcht auf Urlaub mit dem Langstreckenflieger. Das hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Yougov in einer Studie in Großbritannien herausgefunden. Die Untersuchung geht noch weiter ins Detail und unterteilt in Menschen mit einer starken Phobie, von denen 60 Prozent die Langstreckenferien meiden, und solche mit moderater Flugangst, bei denen es fast 23 Prozent sind.

Yougov interviewte für die Studie 500 Briten, die unter Flugangst leiden und 18 Jahre oder älter sind. Insgesamt leiden laut der Untersuchung 16 Prozent der Menschen in Großbritannien unter Flugangst. Die Zahlen für Deutschland sind in etwa gleich. Auslöser der Furcht sind eine generelle Angst vor Höhen (39 Prozent), Erzählungen über Unfälle (32 Prozent) oder schlechte Erfahrungen wie Turbulenzen oder eine Sicherheitslandung (29 Prozent).

Hochzeiten fallen gelassen

Von denen, die nicht fliegen, machen 63 Prozent nur in der Heimat oder anderen europäischen Ländern Urlaub, 21 Prozent sind bereit, längere Strecken mit anderen Verkehrsmitteln wie Schiffen zurückzulegen. 17 Prozent der Befragten haben wegen ihrer Phobie bereits darauf verzichtet, Freunde und Verwandte im Ausland zu besuchten. Auch Hochzeitsbesuche in Übersee leiden unter der Flugangst – schon 7 Prozent der Befragten haben sich eine solche Feier entgehen lassen.

Doch vor was genau fürchten sich denn die Phobiker? An erster Stelle werden technische Probleme genannt, vor Turbulenzen und schlechtem Wetter. Sie können auf eine Reihe von Tipps zurückgreifen, um ihre Panik besser in den Griff zu bekommen.

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