«Sofort die Startpläne abbrechen!»

Ein Jet von Egypt Air und eine Lufthansa-Maschine sind in New York knapp einer Kollision entgangen. Schuld war ein falsches Manöver.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Am New Yorker Flughafen JFK kam es am Montag (20. Juni) beinahe zu einer folgenschweren Kollision. Eine Boeing 777 der Egypt Air bog versehentlich auf das Rollfeld ab, auf dem ein Jet der Lufthansa gerade startete. Die Lufthansa-Maschine musste eine Vollbremsung hinlegen. Eine Kollision hätte katastrophal geendet: Beide Flieger waren vor den Langstreckenflügen vollgetankt worden und hatten hunderte Passagiere an Bord: Im Lufthansa-Flieger befanden sich 286 Passagiere. An Bord der Air-Egypt-Maschine hätten bis zu 346 Passagiere Platz, genaue Zahlen wurden noch nicht bekannt gegeben.

Überhitzte Bremsen

Die Lufthansa-A340 war auf dem Weg von New York nach München, die ägyptische Maschine sollte nach Kairo fliegen. Nach der Vollbremsung waren die Bremsen der Lufthansa-Maschine stark überhitzt. Die Maschine musste von Technikern gründlich überprüft werden und startete schliesslich mit einer Stunde und 40 Minuten Verspätung, der Falschabbieger hob eine Stunde zu spät ab.

In den amerikanischen Nachrichten wurden die Funksprüche aus dem Tower veröffentlicht: Eindringlich ruft der Towerlotse den Lufthansa Piloten zu: «Sofort die Startpläne abbrechen!»

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies