Messstation von Easyjet: Nicht zu viel mit an Bord nehmen.

Easyjet will kleineres Handgepäck

Jeder Kubikzentimeter zählt. Deshalb führte die britische Billigfluggesellschaft nun noch strengere Regeln für ihr Handgepäck ein.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In letzter Sekunde den Rollkoffer vollgestopft, zum Flughafen, durch die Sicherheitskontrolle und rein ins Flugzeug. Wenn man nur mit Handgepäck unterwegs ist, kann man so in kürzester Zeit vom Büro direkt ab in den Wochenendtrip. Und außerdem bei einigen Fluggesellschaften auch noch richtig Geld sparen. Seit viele Airlines Zusatzgebühren für die Gepäckaufgabe verlangen, stopfen sparsame Passagiere immer mehr in ihr Rucksäcke, Taschen und Brieftaschen. Davon hat Easyjet nun genug. Die britische Billigfluglinie verkleinert die Größe des Handgepäcks, das garantiert an Bord eines Fliegers darf. Und zwar deutlich.

Um mehr als ein Drittel verkleinert Easyjet die erlaubte Größe für das Handgepäck. Von 56 mal 45 mal 30 Zentimeter reduziert sie sich auf 50 mal 40 mal 20 Zentimeter. Viele klassische Taschen, die bisher als Handgepäck mit an Bord kommen konnten, sind dadurch auf stark besetzten Flügen nicht mehr erlaubt. Die neue Regelung tritt morgen Dienstag (2. Juli) in Kraft.

Beim Einsteigen abgenommen

Ein aufgegebenes Gepäckstück kostet bei Easyjet 30 Euro/40 Franken. Es sei nicht das Ziel, durch die Maßnahme mehr Geld einzunehmen, heißt es von der Airline. Vielmehr wolle man auf vollen Flügen jedem Passagier genügend Platz einräumen. So kann es geschehen, dass Taschen, welche die vorgeschriebene Größe überschreiten, den Passagieren beim Einsteigen abgenommen werden. Die Crew verstaut sie dann im Laderaum. Wie die britische Zeitung Daily Mail berichtet, wird in solchen Fällen keine extra Gebühr berechnet, man muss einzig nach Ankunft darauf warten, dass die Tasche wieder ausgeladen wird.

Mehr zum Thema

ticker-southwest-airlines

Kurz nach Condor: Auch Easyjet und Southwest Airlines integrieren sich in Chat GPT

ticker-easyjet

Easyjet-Chef kritisiert britische Flugsicherung als «nicht widerstandsfähig genug»

ticker-easyjet

Easyjet kündigt 18 neue Strecken ab Großbritannien an

ticker-easyjet

Easyjet nimmt drei neue Balkan-Strecken ab der Schweiz auf

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin