Essen von Easyjet: Zu viel ist ungesund - auch für die Fluggesellschaft selbst.

Essen an BordEasyjet will mit Algorithmen den Müll reduzieren

Easyjet-Chef Johan Lundgren hat das Thema Big Data zur Priorität gemacht. Er ist überzeugt, dass das bereits Früchte trägt - etwa beim Thema Essen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Wenn zu viel Essen an Bord geladen wird, hat das negative Folgen. Das Flugzeug wird schwerer und das erhöht den Treibstoffverbrauch. Zudem müssen teilweise noch gute Lebensmittel weggeworfen werden. Airlines suchen darum Wege, das zu verhindern. Bei Easyjet setzt man dafür auf Big Data.

«Wir haben uns in diesem Frühjahr angesehen, wie die Trolleys mit Essen bestückt werden», so Easyjet-Chef Johan Lundgren kürzlich zu Journalisten. Passagiere hätten sehr unterschiedliche Bedürfnisse, je nachdem, ob es sich um einen Morgen-, Nachmittags- oder Abendflug handle. Und die müsse man versuchen zu voraussehen.

«Millionen sparen und die Umwelt schonen»

Also setzte die Fluglinie einen Datenwissenschaftler darauf an, der sämtliche damit zusammenhängenden Informationen analysierte. «Er entwickelte einen Algorithmus, der es uns ermöglicht, unsere Beladung so zu optimieren, dass pro Flug drei Artikel weniger weggeworfen werden müssen», so Lundgren. Das klinge zunächst nach wenig. «Doch wenn Sie das auf all unsere Flüge hochrechnen, dann kann man da Millionen sparen und auch die Umwelt entsprechend schonen.»

Johan Lundgren, seit Dezember Chef der britischen Billigairline, hat das Thema Big Data denn auch zu einer seiner Prioritäten gemacht. Er plant, das Datenwissenschaftlerteam bei Easyjet massiv auszubauen. Denn das könne nicht nur zu enormen Einsparungen führen, sondern auch das Reiseerlebnis für die Kunden angenehmer gestalten.

Chief Data Officer statt Chief Commercial Officer

Wie wichtig Lundgren das Thema ist, zeigt auch eine der ersten Änderungen im Management, die der Schwede nach seinem Antritt vornahm. Die Rolle des Chief Commercial Officer wurde abgeschafft und durch einen Chief Data Officer ersetzt. Er wolle Easyjet zur Fluggesellschaft mit dem größten Know-how in Sachen Daten machen, kündigte Lundren Anfang des Jahres an.

Mehr zum Thema

Airbus A321 Neo von Easyjet: Ein solches Flugzeug hatte Probleme mit dem Frachtraum.

Flug von Easyjet landet in Berlin – ohne ein einziges Gepäckstück an Bord

ticker-easyjet

Easyjet rüstet letzte Airbus A320 mit Sharklets nach

ticker-easyjet

Easyjet setzt zweiten A321 Neo ab Berlin ein und rüstet letzte Airbus A320 am BER mit Sharklets nach

ticker-easyjet

Easyjet springt nach Eurostar-Ausfall mit Zusatzflug und größeren Jets zwischen London und Paris ein

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies