Easyjet-Flugbegleiterinnen: Die Airline will eine neue Lizenz beantragen.

Wegen BrexitEasyjet will Lizenz in anderem EU-Land

Easyjet leidet unter dem Brexit-Votum. Daher überlegt die Airline sich nun, eine Betriebslizenz in einem anderen EU-Land zu beantragen. Offenbar gibt es einen Favoriten.

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Das erste Mal seit sechs Jahren musste Easyjet im Geschäftsjahr 2016, das Ende September ablief, einen Gewinnrückgang verbuchen. Und auch im nächsten Jahr dürfte es nicht besser aussehen. Die in der Folge des Brexit-Votums geschwächte britische Währung habe die Erfolgsrechnung bis heute mit 90 Millionen Pfund belastet, teilte die Airline am Mittwoch (16. November) mit.

Nun überlegt sich Vorstandsvorsitzende Carolyn McCall, Konsequenzen zu ziehen. Laut der Irish Times erklärte sie, dass Easyjet sich im kommenden Jahr um eine Lizenz «in einem anderen EU-Land» bewerben werde. Laut der Zeitung werde das sehr wahrscheinlich Irland sein.

Auch andere EU-Länder möglich

Offenbar gab es bereits Gespräche mit der Irish Aviation Authority, die für diese Belange zuständig ist. Irland wurde allein von der geografischen Nähe her für Easyjet Sinn machen. Außerdem hilft es, wenn dieselbe Sprache gesprochen wird wie im Heimatland. Der operative Hauptsitz von Easyjet soll laut McCall in London Luton bleiben.

Neben Irland kommen für Easyjet aber auch anderer EU-Länder in Frage. So soll die Airline auch die Niederlande und Zypern in Erwägung ziehen. Sollte Easyjet sich für Irland entscheiden, würde die Airline gleich zwei alteingesessene Anbieter als Konkurrenten haben: Ryanair ist inzwischen Platzhirsch in Dublin und hat dort die Nationalairline Aer Lingus überholt.

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