A319 von Easyjet: Bald nicht mehr in Madrid?

Easyjet lässt Madrid fallen

Für die Billigairline ist es nicht mehr lukrativ, in Spaniens Hauptstadt zu fliegen. Sie macht dafür die Gebühren verantwortlich.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Die Erträge unserer Basis in Madrid liegen unter denen aller anderer Standorter», erklärt Easyjet in einer Medienmitteilung. Es lohne sich daher nicht mehr, die Basis weiter aufrecht zu erhalten. Ab dem Winter will die britische Billigfluglinie daher beginnen, die Kapazität in der spanischen Metropole zu reduzieren. Auch die in Spanien insgesamt sinkt dadurch deutlich - wenngleich Easyjet das Land weiterhin anfliegen will. Man werde einzig die Flugzeuge an profitableren europäischen Standorten stationieren, so das Unternehmen.

Im nächsten Geschäftsjahr soll die Kapazität ab Madrid um ganze zwanzig Prozent sinken. In Spanien sollen es sieben Prozent sein. Grund für den Schritt sei zum einen das Überangebot in Spanien. Aber auch die Steuern und Gebühren an den Flughäfen sieht die Airline als nicht mehr tragbar an. In den letzten zwei Jahren hätten diese sich mehr als verdoppelt.

Crew an andere Standorte

Dass Easyjet gerade jetzt die Maßnahme verkündet, könnte auch ein Versuch sein, Druck auf die spanische Regierung auszuüben. Die Fluggesellschaft veröffentlichte das Communiqué kurz, bevor Spanien eine weitere Erhöhung der Flughafengebühren verabschiedete. Um 18,9 Prozent würden diese ansteigen, berichtet die Wirtschaftszeitung El Economista. Doch angesichts der prekären finanziellen Lage des Euro-Krisenlandes ist es eher unwahrscheinlich, dass Spanien einlenkt.

Trotz der Einschnitte erwartet die Airline, auch 2013 noch 12 Millionen Passagiere aus und nach Spanien zu transportieren. Für die acht Flieger und 310 Angestellten, die Easyjet in Madrid Barajas hat, prüfe man gerade verschiedene Optionen. Auf jeden Fall sollen allen Piloten und Flugbegleitern neue Jobs in anderen Basen der Airline angeboten werden. Sie berät sich in der Sache mit Vertretern der Arbeitnehmer.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet nimmt Verbindung Berlin - Mailand-Malpensa wieder auf

Flughafen Basel/Mulhouse: Easyjet ist eindeutig Marktführer.

Pistensperrung in Basel lässt Ticketpreise in die Höhe schnellen

Airbus A321 Neo von Easyjet: Ein solches Flugzeug hatte Probleme mit dem Frachtraum.

Flug von Easyjet landet in Berlin – ohne ein einziges Gepäckstück an Bord

ticker-easyjet

Easyjet rüstet letzte Airbus A320 mit Sharklets nach

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil