Check-in von Easyjet in Paris: Nur noch schalterlos.

Easyjet schafft Check-in-Schalter ab

Der Billigflieger folgt dem Konkurrenten Ryanair. Schalter fürs Einchecken gibt es bei Easyjet bald nicht mehr. Wer Gepäck hat, soll es selbst aufgeben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Für manche Passagiere ist es ein Traum, für manche einfach nur ein ärgerlicher Abbau von Service. Die Fluggesellschaft spart mit dem Schritt auf jeden Fall viel Geld. Der britische Billigflieger Easyjet schafft die Schalter ab, an denen Passagiere einchecken können. In Zukunft ist Online-Check-in Pflicht. Wer das aus irgendeinem Grund zu Hause nicht kann, darf dafür aber einen Selbstbedienungskiosk am Flughafen nutzen – gratis, immerhin. Passagiere sollen es aber nur «in absoluten Ausnahmen machen», heißt es von der Fluggesellschaft.

Schalterlos fliegt Easyjet ab dem 30. April. Doch wie ein Sprecher gegenüber der britischen Zeitung The Telegraph erklärt, gebe es eine Übergangszeit, in der sich die Passagiere an die neue Regelung gewöhnen können. «Wir wollen unseren Kunden, das geben, was sie sich wünschen und das sind günstigere Tickets und eine effiziente Reise», begründete der Sprecher den Schritt. Man habe festgestellt, dass viele Passagiere sich darüber freuen, am Flughafen möglichst alles selbst zu erledigen.

Gepäck selbst aufgeben

Das können Reisende in Zukunft sogar bei der Gepäckabgabe. Für diejenigen, die eine Tasche einchecken möchten, gibt es Drop-off-Schalter, an denen sie ihre Gepäckstücke selbst aufgeben können. 80 Prozent der Passagiere würden ohnehin schon per Internet einchecken, so Easyjet. Da sei das Self-Check-In ein logischer nächster Schritt.

Der irische Konkurrent Ryanair schaffte den Flughafen-Check-in bereits 2009 ab. Wer das vergisst, muss draufzahlen. Eine Passagierin machte im vergangenen Jahr im Internet Furore, als sie vergaß, die vier Bordkarten ihrer Familie auszudrucken. Am Flughafen musste sie 240 Pfund zahlen. Ungerecht, fanden viele Passagiere. Die Frau sei «eine Idiotin», fand Ryanair-Chef Michael O'Leary. Easyjet will solche Vorfälle verhindern. Man werde den Prozess definitiv freundlicher angehen, als der Konkurrent, versichert ein Sprecher.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Streiks sorgen in Italien für Probleme im Luftverkehr - vor allem Easyjet betroffen

ticker-easyjet

Easyjet garantiert stabile Preise für Sommerreisen

ticker-easyjet

Easyjet und Rolls-Royce testen Triebwerk mit Wasserstoff

ticker-easyjet

Easyjet startet neun neue Winterstrecken ab Großbritannien

Video

Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin