Check-in von Easyjet in Paris: Nur noch schalterlos.

Easyjet schafft Check-in-Schalter ab

Der Billigflieger folgt dem Konkurrenten Ryanair. Schalter fürs Einchecken gibt es bei Easyjet bald nicht mehr. Wer Gepäck hat, soll es selbst aufgeben.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Für manche Passagiere ist es ein Traum, für manche einfach nur ein ärgerlicher Abbau von Service. Die Fluggesellschaft spart mit dem Schritt auf jeden Fall viel Geld. Der britische Billigflieger Easyjet schafft die Schalter ab, an denen Passagiere einchecken können. In Zukunft ist Online-Check-in Pflicht. Wer das aus irgendeinem Grund zu Hause nicht kann, darf dafür aber einen Selbstbedienungskiosk am Flughafen nutzen – gratis, immerhin. Passagiere sollen es aber nur «in absoluten Ausnahmen machen», heißt es von der Fluggesellschaft.

Schalterlos fliegt Easyjet ab dem 30. April. Doch wie ein Sprecher gegenüber der britischen Zeitung The Telegraph erklärt, gebe es eine Übergangszeit, in der sich die Passagiere an die neue Regelung gewöhnen können. «Wir wollen unseren Kunden, das geben, was sie sich wünschen und das sind günstigere Tickets und eine effiziente Reise», begründete der Sprecher den Schritt. Man habe festgestellt, dass viele Passagiere sich darüber freuen, am Flughafen möglichst alles selbst zu erledigen.

Gepäck selbst aufgeben

Das können Reisende in Zukunft sogar bei der Gepäckabgabe. Für diejenigen, die eine Tasche einchecken möchten, gibt es Drop-off-Schalter, an denen sie ihre Gepäckstücke selbst aufgeben können. 80 Prozent der Passagiere würden ohnehin schon per Internet einchecken, so Easyjet. Da sei das Self-Check-In ein logischer nächster Schritt.

Der irische Konkurrent Ryanair schaffte den Flughafen-Check-in bereits 2009 ab. Wer das vergisst, muss draufzahlen. Eine Passagierin machte im vergangenen Jahr im Internet Furore, als sie vergaß, die vier Bordkarten ihrer Familie auszudrucken. Am Flughafen musste sie 240 Pfund zahlen. Ungerecht, fanden viele Passagiere. Die Frau sei «eine Idiotin», fand Ryanair-Chef Michael O'Leary. Easyjet will solche Vorfälle verhindern. Man werde den Prozess definitiv freundlicher angehen, als der Konkurrent, versichert ein Sprecher.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet startet neue Verbindung von Zürich nach Marrakesch

Airbus A320 von Easyjet: Probleme mit EES in Mailand.

Easyjet muss über 100 Passagiere stehen lassen - wegen EES

ticker-easyjet

Höherer Kerosinpreis bringt Easyjet 29 Millionen Euro Mehrausgaben

ticker-easyjet

Easyjet nimmt Verbindung Berlin - Mailand-Malpensa wieder auf

Video

Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 727 landet am 28. April am Flughafen Doncaster Sheffield: Es war die erste Landung eines großen Flugzeugs seit 2022.
Vier Jahre lang lag der britische Flughafen im Dornröschenschlaf. Jetzt soll er wieder Flüge bekommen. Die erste Landung am Flughafen Doncaster/Sheffield absolvierte aber ein Oldie.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca