Bordverkäufe: Bei Billigfliegern wie hier Easyjet längst Standard

Easyjet greift British Airways an

Erdnüsse oder Freiflüge? Der Billigflieger attackiert die Konkurrentin mit einer neuen Kampagne frontal - und offeriert dabei gar Gratisflüge.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Freiflug bei Verspätung oder lieber die liebe BA?» - das ist der Werbespruch einer Kampagne des britischen Billigfliegers. Easyjet bietet den Business-Flexi-Passagieren im Oktober und November Freiflüge an, falls ihr Flug mehr als 15 Minuten Verspätung hat - an ein Easyjet Ziel ihrer Wahl, das auch im Mittleren Osten oder Nordafrika liegen kann. «Wenn Sie aber lieber eine Entschuldigung und eine Tüte Erdnüsse hätten, empfehlen wir Ihnen unsere Konkurrenz», heißt es weiter.

Den neuen Flexi-Tarif hat die Airline erst im vergangenen Jahr eingeführt. Vorausgegangen war dem ein durchwachsener Sommer. Easyjet hatte mit Verspätungen und Flugausfällen zu kämpfen, was das Image bei den Reisenden stark belastet hatte. Daher arbeitet man nun an der Hebung der Beliebtheit. Die Kampagne zeige «das Vertrauen in unsere Stabilität und dass wir überzeugt vom Flexi-Tarif sind», so Easyjet-Chefin Carolyn McCall gemäß der Zeitung The Independent. Ein Ticket des neuen Tarifs kostet zwei- bis dreimal so viel wie ein normales, dafür haben die Passagiere einige Vorteile: Sie können das Flugdatum ändern, Gepäck ohne Gebühren an Bord nehmen - und sie werden beim Einsteigen bevorzugt.

Keine Freiflüge an Weihnachten und Silvester

Wenn sich an der Pünktlichkeit von Easyjet nichts fundamentales ändert, könnten auf die Airline ordentliche Ausgaben zukommen: Einer von sechs Flügen war in diesem Sommer um mindestens 15 Minuten verspätet. Ausgenommen aus dem Angebot sind allerdings fremdverschuldete Verspätungen, wie etwa durch Vulkanasche oder Streik. Wer seinen Gratisflug erhalten will, muss mindestens 14 Tage vorher buchen - das kann man noch bis März 2012. Weihnachten und Silvester schließt Easyjet als Reisedaten aus. British Airways reagierte prompt auf die Breitseite der Konkurrentin. Fliegen mit ihr sei immer eine Klasse besser, so ein Sprecher: Keine Gepäckgebühren, umsonst den Sitz am Vorabend des Fluges auswählen und keine Gebühr bei Kreditakrten-Zahlung - und eben keine Spielchen.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Streik legt am Freitag Easyjet in Italien lahm

ticker-easyjet

Easyjet nimmt Flüge von Basel nach Pantelleria auf

ticker-southwest-airlines

Kurz nach Condor: Auch Easyjet und Southwest Airlines integrieren sich in Chat GPT

ticker-easyjet

Easyjet-Chef kritisiert britische Flugsicherung als «nicht widerstandsfähig genug»

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca