Pilotinnen von Easyjet: Kein Mangel an Kandidaten.

Easyjet«Bekommen viele Bewerbungen von Konkurrenz»

Während Ryanair mit Streiks zu kämpfen hat, merkt man bei Easyjet nichts von einem Pilotenmangel. Offenbar kommen aus Irland regelmäßig Bewerbungen.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Die Beziehung zwischen Ryanair und dem Personal könnte besser sein. Am Freitag (20. Juli) streiken in Irland die Piloten der Billigairline zum zweiten Mal. 24 Flüge zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich fallen aus. Vergangenen Donnerstag am ersten Streiktag waren es 30 Flüge gewesen.

Die Piloten kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne. Der Streik sei «ein letzter Ausweg», heißt es bei der Gewerkschaft. Offenbar haben viele Angestellte im Cockpit inzwischen tatsächlich genug und schauen sich nach Jobs bei der Konkurrenz um. «Wir erhalten eine Menge von Bewerbungen von Piloten unserer Wettbewerber», sagte Easyjet-Chef Johan Lundgren während der Farnborough Air Show.

«Wir sind als gute Arbeitgeberin bekannt»

Anders als viele Konkurrenten spüre seine Fluglinie keinen Pilotenmangel. «Das hat damit zu tun, dass Easyjet als sehr gute Arbeitgeberin bekannt ist», so Lundgren. Immerhin sei auch er selbst zur britischen Fluggesellschaft gekommen, weil er ein Fan war. «Ich bin zu Easyjet, weil ich als Kunde so begeistert von der Airline war», sagt er. Seit Dezember 2017 ist er Chef der Billigairline.

Einen Seitenhieb auf die irische Konkurrenz lässt sich Lundgren nicht nehmen. «Wir haben schon immer mit den Gewerkschaften gearbeitet und lokale Veträge anerkannt», sagt Lundgren. Ryanair begann erst in den vergangenen Monaten, überhaupt mit Gewerkschaften zu reden – als Novum in der Geschichte der Airline.

Bis zu 300 Streichungen kommende Woche

Die irische Billigflieger hat derweil nicht nur Ärger mit den Piloten. Für Mittwoch und Donnerstag kommender Woche sagt Ryanair bis zu 300 Flüge ab - aufgrund «unnötiger Streiks» von Kabinenmitarbeitern in Belgien, Portugal und Spanien, wie die Fluggesellschaft am Mittwoch bei Twitter schreibt.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet nimmt Verbindung Berlin - Mailand-Malpensa wieder auf

Flughafen Basel/Mulhouse: Easyjet ist eindeutig Marktführer.

Pistensperrung in Basel lässt Ticketpreise in die Höhe schnellen

Airbus A321 Neo von Easyjet: Ein solches Flugzeug hatte Probleme mit dem Frachtraum.

Flug von Easyjet landet in Berlin – ohne ein einziges Gepäckstück an Bord

ticker-easyjet

Easyjet rüstet letzte Airbus A320 mit Sharklets nach

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin