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Norwegians Dreamliner zickt

Die norwegische Fluglinie nahm eben erst ihre zweite Boeing 787 in Empfang. Doch sie musste gleich gegroundet werden - wegen Stromproblemen.

Norwegian

Der erste Dreamliner von Norwegian: Er fliegt ohne Probleme.

span>Bjørn Kjos schwärmte. «Ich bin überzeugt, dass unsere Kunden dieses brandneue Flugzeug schätzen werden», sagte der Chef von Norwegian im Juni bei der Übergabe des allerersten Dreamliner. Am 23. August traf der zweite Dreamliner an der Basis in Oslo ein. Mit der zusätzlichen Boeing 787-8 will die norwegische Fluggesellschaft ihr noch sehr junges Langstreckengeschäft weiter ausbauen. Insgesamt bestellte sie dafür acht Stück des neuen Fliegers. Mit jedem zusätzlichen Dreamliner kommen zusätzliche Routen in die USA und nach Asien hinzu.

Doch die Maschine Nummer zwei mit der Kennzeichnung EI-LNB zickte diese Woche ziemlich. Die Passagiere von Flug DY7005 von Stockholm nach New York JFK warteten am Montagabend (2. September) stundenlang auf ihren Abflug. Der verzögerte sich zuerst immer weiter, bis der Flug dann ganz abgesagt wurde.

A340 statt Dreamliner

Bevor der neue Dreamliner erstmals im Liniendienst eingesetzt werden konnte, musste er nämlich gleich gegroundet werden. «Eine Warnungsmeldung zeigte uns eine Störung bei der Stromzufuhr für das Bremssystem an», erklärt eine Nowegian-Sprecherin gegenüber aeroTELEGRAPH. Schnell konnte da Problem nicht gelöst werden. Norwegian musste Fachleute von Boeing einfliegen lassen. Statt mit einem brandneuen Dreamliner flogen die von Stockholm nach New York gebuchten Passagiere deshalb sowohl am Dienstag als auch am Donnerstag mit einem Airbus A340-600. Die norwegische Fluglinie hatte die elfjährige Maschine von der portugiesischen Hi Fly kurzfristig mitsamt Crew angemietet.

Am Freitag aber gab es dann Entwarnung. Nach vier Tagen war das Problem endlich gelöst. «Das defekte Teil wurde ersetzt», so die Norwegian-Sprecherin.



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