«Roboterhund» Spot: Erkennt Paletten und passende Lagerplätze.

Forschung am FlughafenAirport München setzt auf Roboterhund und andere Helfer

Ein Roboterhund, der freie Lagerplätze sucht. Transportroboter, die Paletten fahren und Pakete auf Förderbänder legen. Auf diese Forschung setzt der Flughafen München für die Fracht- und Gepäckabfertigung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Statt Menschen mit Gabelstaplern könnten in Luftfracht-Lagerhallen künftig Roboter bei der Arbeit zu sehen sein. Eine Vorschau darauf hat nun am Flughafen München das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML gegeben - es präsentierte erste Ergebnisse des Forschungsprojektes «Digitales Testfeld Air Cargo».

Dabei zu sehen waren unterschiedlich arbeitende Roboter. Der mit Scanner und 4K-Kamera ausgestattete «Roboterhund» Spot des amerikanischen Herstellers Boston Dynamics etwa patrouillierte autonom im Lager und identifizierte dort zur Einlagerung bereite Großlagerpaletten und entsprechende Lagerplätze.

Packstücke zum Röntgengerät und zurück

Ein autonom arbeitender Gabelstapler übernahm den Zwischentransport zum automatisch arbeitenden Hochregallager. Und der vom Fraunhofer IML entwickelte Roboter O3dyn war für den Transport von Europaletten in das benachbarte Lager verantwortlich.

Der ebenfalls von den Fraunhofer-Forschenden entwickelte Evobot – ein dynamisch stabiles System mit zwei Greifarmen, das auf dem Prinzip eines inversen Pendels beruht und kein externes Kontergewicht benötigt – legte Packstücke von einer Europalette auf das Förderband eines Röntgengeräts und nach dem Röntgenvorgang zurück auf die Palette.

«Herausforderungen bei der Personalrekrutierung»

«Die Kooperation zwischen dem Fraunhofer IML und dem Flughafen München ist zukunftweisend», so Airport-Kommerzchef Jan-Henrik Andersson. «Angesichts des steigenden Luftfrachtaufkommens und der Herausforderungen bei der Personal-Rekrutierung hilft uns die Digitalisierung und Robotik in naher Zukunft, die Fracht- und Gepäckabfertigung effizienter und die Arbeitsplätze in diesen Bereichen attraktiver gestalten zu können.»

Das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit rund 7 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt läuft noch bis September 2024.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die Roboter. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Lampe an einem Flughafen: Muss regelmäßig gereinigt werden.

Roboter prüft und reinigt Lampen der Pistenbefeuerung ganz alleine

Roboter «Newme»: ANA möchte 1000 dieser Kommunikationsroboter 2020 in Betrieb nehmen.

Roboter sollen Flüge ersetzen

Schwarmroboter: So könnten die kleinen Wartungshelfer aussehen.

Mini-Roboter sollen Triebwerke warten

ticker-fracht-cargo

Iran-Krieg: Umfrage zeigt Folgen für Luftfracht-Spediteure

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies