Flieger von Al Masria Universal Airlines: Half bei Afghanistan-Luftbrücke.

Al Masria Universal AirlinesDiese Airline flog für deutsche Initiative nach Kabul

Eine private Initiative charterte einen Airbus A320, um Menschen aus Kabul zu evakuieren. Der Flieger stammte aus Ägypten.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Angesichts der Einnahme Kabuls durch die Taliban machte sich aus Deutschland nicht nur die Bundeswehr auf, Menschen zu evakuieren. Auch eine private Initiative namens Luftbrücke Kabul wollte Menschen aus Afghanistan ausfliegen. Sie sammelte Spenden und mietete mit dem Geld einen Airbus A320, den sie nach Kabul schickte.

Vor Ort gelang es aber nicht, die Menschen wie geplant mit Bustransporten über die katarische Botschaft zum Flughafen zu bringen. Die Initiative macht dafür im Wesentlichen auch die Diplomaten des Auswärtigen Amtes verantwortlich, die sie mittlerweile wiederholt kritisiert hat. Das Ministerium weist die Vorwürfe zurück.

Al Masria aus Ägypten

Schließlich nutzte Portugal das Angebot, um zumindest 18 Ortskräfte auszufliegen, wodurch der A320 nicht leer abheben musste. «Der Flug fand am 25. August statt und ging von Kabul nach Tiflis», sagt Ruben Neugebauer vom Verein Sea Watch, der an der Initiative beteiligt ist, zu aeroTELEGRAPH. «Die Menschen wurden dort von einem von der portugiesischen Regierung bereitgestellten Charterflug weiter nach Portugal geflogen.»

Neugebauer verrät auch, von wem das Flugzeug stammte: Al Masria Universal Airlines aus Ägypten. Die Fluggesellschaft aus Kairo verfügt über eine Flotte aus fünf Flugzeugen: zwei Airbus A320-200, zwei Boeing 737-400 und eine Boeing 737-500. Im Durchschnitt sind die Jets etwas älter als 24 Jahre. Die private Airline, die 2007 gegründet wurde, bietet sowohl Charterservices an als auch Linienverbindungen, zum Beispiel von Kairo nach Mailand.

Crew gab sich gelassen

Der Charterflug nach Kabul kostete laut Neugebauer inklusive Versicherung rund 350.000 Euro. Zur Auswahl von Al Masria sagt die Filmemacherin Theresa Breuer, die ebenfalls zur Initiative gehört, im Gespräch mit dem Magazin Spiegel: «Wichtig war uns vor allem, dass sie die Erlaubnis hatte, im europäischen Luftraum zu fliegen.»

Gegenüber Ägypten habe der deutsche Außenminister Heiko Maas zuvor sogar «bekräftigt, dass unsere Maschine starten darf», so Breuer. Die Filmemacherin fragte die Crew dann während des Fluges, ob sie keine Angst hätten. «Die sagten mir: 'Wieso? Das ist für uns ein Ziel wie jedes andere auch.'»

Mehr zum Thema

Erstmals wieder zivile Flüge ab dem Flughafen Kabul

Erstmals wieder zivile Flüge ab dem Flughafen Kabul

Hilfsmission in Afghanistan: Global Crossing fliegt als einzige Airline aus den USA nach Kabul.

Neue US-Airline startet mit Staatsauftrag nach Kabul

Airbus A340 von Lufthansa: Flog zwischen Deutschland und Taschkent.

Erstmals seit Germanwings-Unglück setzt Lufthansa Spezialteam ein

ticker-meraj-airlines

Iranische Meraj Airlines fliegt nach Afghanistan - aber nicht in die Hauptstadt

Video

Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin