C-Series, Sukhoi Superjet und Co.Die Verlierer des tiefen Ölpreises

Neue Flieger sind gegenüber älteren Modelle viel sparsamer. Doch genau dieses Argument ist wegen der tiefen Ölpreise derzeit unwichtig. Das spüren C-Series und Co.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Für die Fluggesellschaften ist der tiefe Kerosinpreis ein Segen. Seit Öl billiger und billiger wird, vermindert sich auch der hohe Fixkostenanteil der Treibstoffausgaben. Doch nicht für alle Unternehmen der Luftfahrtbranche bedeutet der Ölpreiszerfall gute Nachrichten.  Ein Grund ist, dass ein wichtiges Verkaufsargument für neue Flugzeuge in den Hintergrund rückt: Die Sparsamkeit. Ein besonders drastisches Beispiel dafür ist die C-Series vom angeschlagenen Hersteller Bombardier. Vorgestellt worden war der Jet kurz nach dem Ölpreis-Hoch von 145 Dollar pro Fass im Jahr 2008.

Seither geht es fast nur bergab. Statt sich neue sparsame Flieger zu kaufen, setzen viele Airlines auf gebrauchte Modelle, die in der Anschaffung deutlich billiger sind. Der Mehrverbrauch an Kerosin ist wegen der aktuellen niedrigen Preise nicht so schlimm. «Die niedrigen Ölpreise sind keine besonders gute Voraussetzung, wenn man neue Technologien verkaufen will», so Adam Pilarski von der Beratungsfirma Avitas zur Nachrichtenagentur Bloomberg.

Mehr gebrauchte Flieger als C-Series verkauft

Wie die Datenbank Ascend Fleets für Bloomberg errechnet hat, wurden seit 2011 fast 1000 gebrauchte Airbus A319 und Boeing 737-700 verkauft – die mit ihrer Kapazität zu den direkten Konkurrenten für die C-Series gehören. «Bis die in Rente gehen, dauert es noch etwas. Das wird den Verkäufen der C-Series definitiv schaden», so George Dimitroff von Ascend. Auch der Sukhoi Superjet leidet darunter oder die Embraer E2-Familie.

Mehr zum Thema

ticker-bombardier-neu

Australien bestellt drei Bombardier Global 6500 für Grenzschutz

ticker-bombardier-neu

Bombardier sichert sich 300-Millionen-Dollar-Servicevertrag mit Vista

ticker bond

Bond bestellt mehr Jets bei Bombardier

ticker-bombardier-neu

Bombardier liefert erste Global 8000 aus - an Netjets

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin