Die Kerosin-Krise

Die Treibstoffpreise sind rasant angestiegen. Das drückt auf die Ergebnisse der Airlines. Und bald aufs Budget der Passagiere.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Um satte 50 Prozent haben sich die Treibstoffkosten für die Fluggesellschaften in den vergangenen 12 Monaten erhöht. Und das wird langsam zu einem ernsthaften Problem - auch für die Reisenden: Die müssen sich in Zukunft auf deutlich höhere Ticketpreise einstellen.

Brian Pearce, der Chefökonom des Weltluftfahrtverbands IATA, rechnet damit, dass die Preise für Flugtickets sich um etwa fünf Prozent steigern werden. "Ohne ein Zeichen für einen wesentlichen Rückgang der Ölpreise, die sich konstant über 100 Dollar halten, müssen die Airlines darauf achten, dass sie weiter profitabel bleiben", so Pearce gegenüber den "Gulf News". Sie hätten vor dem Hintergrund der dadurch massiv erhöhten Kosten für Kerosin gar keine andere Wahl gehabt, als die Preise für die Reisenden zu erhöhen.

Grosse Probleme für die Branche

Und je nachdem, wie sich die Ölpreise weiter entwickeln, könnten die Preise auch noch stärker klettern. "Falls der Ölpreis auf 150 bis 160 Dollar je Barrel steigen sollte, müssen wir die Kosten weiter anpassen", so der Ökonom.

Die Vertreter der Fluglinien stimmen mit Pearce berein. Langfristig müsse der Preis wieder unter 100 Dollar fallen. Andernfalls, so etwa Tim Clarke, Chef von Emirates, kämen auf die Branche grosse Probleme zu.

Quantas-CEO Alan Joyce geht davon aus, dass das Ende der Preiserhöhungen noch nicht erreicht ist. Die australische Fluglinie hatte in den letzten Monaten bereits mehrfach aufgrund der gestiegenen Ölpreise ihre Preise steigern müssen. "Aber damit konnten wir unsere Kosten noch nicht kompensieren", so Joyce.

Video

Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittlenden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack
de haviland dh88 comet g acss
Sie wurde 1934 gebaut und gewann ein legendäres Luftrennen. Nun ist die einzige noch flugfähige de Havilland DH.88 Comet der Welt bei der Flugschau schwer beschädigt worden.
Timo Nowack
Timo Nowack