Blick durch die Tür der Business-Class-Suite namens Maya: Das Konzept ...

Konzept MayaDie Business Class für die Generation Z

Wie kann die Business Class in Zukunft noch verbessert werden? Panasonic und Collins Aerospace zeigen ihre Ideen in einem Konzept namens Maya mit 45-Zoll-Bildschirm.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Was waren die Innovationen in der Business Class in den vergangenen Jahrzehnten? In den 1990er-Jahre breitere Sitze, verstellbare Kopf- und Fußstützen, motorisierte Sitze. In den 2000er-Jahren Sitze, die sich in flache Betten verwandeln lassen. In den 2010er-Jahren direkter Gangzugang, Fischgrät-Anordnung und umgekehrte Fischgrät-Anordnung. In den 2020er-Jahren Türen für mehr Privatsphäre und Super-Suiten in der ersten Reihe.

So fasste es am Dienstag (28. Mai) bei der Kabinenmesse AIX in Hamburg Panasonic-Avionics-Chef Ken Sain in einer Präsentation zusammen. «Aber was bieten Airlines künftigen Business-Class-Fluggästen?», fragte Sain. «Sie können nicht noch mehr Türen bieten. Und zusätzlichen Platz hinzuzufügen, ist super teuer», so der Manager. Künftige Zielgruppe sei die Generation Z, deren Mitglieder aktuell in den Firmen aufsteigen würden.

Der Film ist im Sitz spürbar

Ansprechen will man die Business-Class-Reisenden von morgen mit einem Suite-Konzept, das Panasonic Avionics zusammen mit Collins Aerospace entwickelt hat. Es trägt den Namen Maya und ist aufgebaut um einen gewölbten 45-Zoll-Bildschirm, Format 21:9.

aeroTELEGRAPH konnte Maya auf der Messe kurz testen. Was auffällt: Der Sitz passt sich an das an, was auf dem riesigen Bildschirm passiert. Rast im Film ein Auto über eine Schotterpiste, spürt man das durch leichte Vibrationen am Rücken, wenn die Funktion aktiviert ist. Durch Sensoren passt der Sitz auch seine Temperatur an die des Körpers an.

Kopfhörer sind überflüssig

Minilautsprecher hinter der Kopflehne und um sie herum sorgen dafür, dass an kaum noch Kopfhörer braucht. Dabei ist der Ton sehr zielgerichtet: Eine Person, die neben der Suite steht, hört alles nicht ansatzweise so laut wie eine Person in der Suite.

Auf dem Bildschirm, der wie die ganze Suite per Smartphone gesteuert wird, lassen sich Anzeigen halbtransparent über andere Inhalte legen. So muss man einen Film nicht unterbrechen, um sich die Flugroute anzeigen zu lassen. Diese kann man sich am rechten Bildschirmrand kurz überlappend einblenden - das stört bei der Bildschirmgröße nicht.

Bild: aeroTELEGRAPH

Mögliche Nachteile von Maya

Wer sich den Flugverlauf bildschirmfüllend anschaut, erhält Zusatzinformationen. Nicht nur über das, was sich am Boden befindet, sondern auch, was im Flug passiert. «Kommt bald: Dinner-Service. Grüne Bohnen & Avocado-Salat», ist etwa entlang der Route zu lesen.

Was eventuell nicht jedem gefällt: Die Kopfstütze lässt sich nicht verstellen. Dafür ist die allerdings sehr groß. Außerdem lässt das Design der Maya-Suite nur ein Fenster frei, was wenig ist für die Business Class und manchen Reisenden ebenfalls stören könnte.

Airlines mögen es individuell

Panasonic und Collins wollen Maya nicht so auf den Markt bringen. Dafür seien die Wünsche der Fluglinien zu individuell, betonen die Unternehmen. Vielmehr wollen sie den Airlines zeigen, was möglich ist, und welche Technologien zur Auswahl stehen.

In der Bildergalerie oben sehen Sie Maya auf Fotos und in einem Video. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

ATR wird dank neuem Interieur zum Luxusflieger

ATR wird dank neuem Interieur zum Luxusflieger

Die neue Allegris-Kabine von Lufthansa: In der Business Class gibt es sieben verschiedene Sitzoptionen - je nach Bedürfnis der Buchenden.

So sieht es in Lufthansas erstem Airbus A350 mit Allegris-Kabine aus

Braun und Beige - und etwas Aua-Farben. So sieht es in der Business Class des neuen Dreamliner von Austrian Airlines aus.

So sieht die Business Class des ersten Dreamliners von Austrian Airlines aus

Der Premium-Business SItz von Eurowings: Wird noch breiter eingesetzt.

Eurowings: Der Businesssitz ist tot - lang lebe der Businesssitz!

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack