Hello Austria! Die Boeing 757 wechselte  die Registrierung.

Start von DHL Air AustriaDHL macht Österreich zum Brexit-Gewinner

18 Flugzeuge des Logistikkonzerns DHL fliegen künftig mit DHL Air Austria unter österreichischer Flagge. Dass der Konzern sich nach dem Brexit für das Land entschied, liegt auch an Easyjet.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mehr als 280 Flugzeuge betreibt der Logistikkonzern DHL, rund 100 davon fliegen in Europa. 18 Boeing 757 der Deutsche-Post-Tochter waren bisher in Großbritannien zugelassen. Doch wegen des EU-Austritts der Briten ist es damit vorbei. Die Flieger werden in den kommenden Wochen nach und nach auf das österreichische Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Engisch Air Operator Certificate, AOC) umgemeldet.

Der erste Flieger ist am Montag (8. November) aus Linz kommend am Flughafen Wien gelandet – extra für diesen Anlass mit einer Beklebung Hello Austria, Hallo Österreich, versehen. Doch wie kommt es, dass die Flugzeuge nach dem Brexit ausgerechnet das  österreichische AOC bekommen? Die für die Zulassung zuständige Behörde Austrocontrol habe sich am Beispiel Easyjet beweisen können, so der Chef von DHL Express in Österreich, Ralf Schweighöfer. Sie sei «schnell und professionell in der Lage ist, die Zulassungen zu prüfen und zu genehmigen.» Die Billigairline hatte bereits 2017 entschieden, ihren EU-Sitz in Österreich zu haben.

Neue Tochter in Österreich

Die 18 Flugzeuge und 176 Pilotinnen und Piloten gehören zur im Juli neu gegründeten DHL Express-Tochter DHL Air Austria. Im Oktober erhielt sie ihr eigenes AOC. Die 54 Mitarbeitenden sind für den täglichen Betrieb zuständig, also für die Einteilung der Besatzung und die Flugplanung bis hin zur Ausbildung der Crew. «Wir sind Flugzeugrechtlich für die Flugzeuge und Pilot:innen verantwortlich und sind Teil der DHL-Netzwerkplanung», erklärt Barbara Achleitner, Chefin von DHL Air Austria.

Die 18 Flugzeuge fliegen weiter ihre gewohnten Routen, sie fliegen also Fracht aus ganz Europa zu den zentralen Hubs Brüssel und Leipzig, von wo diese weiter weltweit verteilt wird. Gewartet werden die Flugzeuge bis auf weiteres in Leipzig, sagt Ralf Schweighöfer. Das Drehkreuz in Österreich ist Linz für die Bundesländer Steiermark, Salzburg und Oberösterreich, Aufträge aus Kärnten werden über Ljubljana verteilt, Tirol und Vorarlberg über München und Wien über Bratislava.

Von der Sachertorte bis zur Corona-Impfung

DHL Express hat in Österreich 7000 Kunden und macht über 100 Millionen Euro Umsatz. Transportiert wird alles, von der Sachertorte bis zu Ersatzteilen des Motorradherstellers KTM, außerdem wurden bisher mehr 10 Millionen Impfdosen von BionTech Pfizer nach Österreich geflogen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos des ersten Jets, der in Österreich registriert wurde.

Mehr zum Thema

DHL-Flieger in Linz: Aufbau einer Boeing-757-Flotte in Österreich.

DHL Express gründet neue Frachtairline in Österreich

Boeing 777 F von DHL: Die Flotte wird aufgestockt.

DHL Express kauft acht weitere Boeing 777 F

Visualisierung einer Eviation Alice für DHL Express: Zwölf ...

DHL Express baut Elektrofrachter-Flotte auf

ticker-oesterreich

Österreich fängt zwei Mal Militärflugzeuge der USA mit Eurofightern ab

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin