Kuppel-Erfindung von Windspeed: Das ist garantiert die beste Aussicht, die man im Flieger haben kann.

Kuppel auf dem DachDer ultimative Fensterplatz

Ein neues Patent lässt sämtliche Flugzeugfenster alt aussehen. Es sieht vor, Premium-Passagiere in eine Glaskuppel auf dem Flugzeugdach zu setzen - mit garantierter Rundum-Sicht.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Eigentlich sind Piloten die Flugzeuginsassen mit der besten Aussicht. Ein neues Patent sieht nun vor, das zu ändern. Ausnahmsweise geht es bei dem Sitzkonzept nicht darum, mehr Leute auf weniger Platz unterzubringen. Im Gegenteil. Es soll das Fliegen angenehmer machen – zumindest für die Passagiere, die keine Angst haben. Das amerikanische Unternehmen Windspeed hat ein Patent für eine Glaskuppel auf dem Flugzeug eingereicht, unter der Passagiere sitzen können.

Man hätte so während des Fluges ein 360-Grad-Panorama, das kaum zu toppen ist. «Skydeck» heißt die Erfindung, die laut Aussagen von Windspeed auf so gut wie jedem Flugzeugtyp angebracht werden könnte. «Die Unterhaltungsmöglichkeiten während des Fluges haben sich in den vergangenen Jahren nicht wirklich verändert», so der Hersteller in einer Mitteilung. «Wir wollten etwas Neues erfinden, was Langstreckenflügen die Langeweile nimmt.»

Möglichkeit, Zusatzeinnahmen zu generieren

Man sei sich über Sorgen bewusst, dass die Installation Gewicht und Luftwiderstand negativ beeinflusse, so Windspeed Doch man habe ein Design entworfen, dank dem diese Sorgen vernachlässigbar seien. Für Fluggesellschaften, so argumentiert Windspeed, sei das System vor allem auch interessant, weil man die Sitze als Zusatzangebot an Passagiere vermarkten kann.

Der Zugang wäre auf verschiedene Weisen möglich. Zum einen stellt Windspeed einen Fahrstuhl vor, der die Sitze direkt nach oben fährt. Auch der Zugang über eine Treppe wäre möglich. Einmal oben, ließen die Sitze sich um 360 Grad drehen, heißt es. Sogar das Problem einer möglicherweise beschlagenen Scheibe will die Firma dank einer Spezialbeschichtung gelöst haben. Windspeed meint es ernst.

Skydeck ist noch nicht genehmigt

Dennoch seien Flugzeugfans gewarnt: In den nächsten Monaten wird das Skydeck sicher nicht abheben – vielleicht bleibt es auch eine Utopie. Denn genehmigt ist das Patent noch nicht. Auch ein Sicherheitszertifikat steht noch aus. «Für den nächsten Schritt braucht es nun Kunden», so Windspeed. Angeblich haben sich bereits Airbus und Boeing interessiert gezeigt. Spezifischer drückt die Firma es allerdings nicht aus.

Der Einbau in die Flieger würde laut Windspeed eine Weile dauern – mindestens 18 Monate. Am Boden bleiben müssten die Flieger aber nur drei Monate. Das ist allerdings eine recht lange Zeit. Denn jeder Tag, an dem ein Flugzeug am Boden steht, bringt es keine Einnahmen.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie Windspeed sich die ultimativen Fensterplätze vorstellt.

Mehr zum Thema

Illustrationen im Patentantrag: Schafft Gulfstream den großen Durchbruch?

Gulfstream patentiert Pläne für Überschalljet

So stellt sich Airbus die Bänke vor. Hier zu sehen: Die Variante für füllige Passagiere.

Flugzeugsitze wie in der U-Bahn

Es sieht ein bisschen aus wie ein Business-Class-Sitz vor dem Ausfahren – doch statt einer Liegefläche ist ein Gepäckfach integriert.

Neuer Sitz macht Gepäckfächer überflüssig

Der ergonomische Twister-Sessel: Er soll die Schmerzen der Holzklasse-Passagiere lindern.

Neuer Economy-Sitz soll Komfort erhöhen

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack