Phil Stringer (Mitte) mit der American Airlines Crew: Der Amerikaner war der einzige Passagier.

Alleine in Airbus A321Der einzige Gast auf einem Flug von American Airlines

Phil Stringer hat was ganz Besonderes erlebt: Er war nach 18 Stunden Verspätung der einzige Passagier in einem Airbus A321 von American Airlines.

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Mangelnde Ausdauer kann man Phil Stringer nicht vorwerfen. Der junge Amerikaner, der für ein Immobilienunternehmen arbeitet, wartete am vergangenen Sonntag (25. Juni) satte 18 Stunden am Flughafen von Oklahoma City auf seinen Flug nach Charlotte. Insgesamt sieben Mal wurde American Airlines-Flug AA1952 verschoben.

Ursprünglich sollte Airbus A321 um 6:20 Uhr in Oklahoma starten. Ihm sei mitgeteilt worden, dass der Airbus A321 in Nashville wegen eines technischen Defekts untersucht worden sei. Er habe mehrfach erfolglos versucht umzubuchen, aber letztlich verbrachte er die lange Wartezeit im Starbucks am Flughafen und arbeitete.

Der einzige Passagier

Als er kurz vor Mitternacht zu seinem Gate ging, sei er sich unsicher gewesen, ob er zu spät sei, denn es wartete niemand mit ihm. Stringer war nicht zu spät, er war der einzige Passagier. Er wurde persönlich von der vierköpfigen Crew begrüßt. «Ich habe mich etwa 400 Mal entschuldigt», sagte er, weil die Besatzung nur seinetwegen den Flug durchführen musste, sagt er in einem Tiktok-Video.

«Wir haben während des Fluges viel gelacht und über alles Mögliche geredet. Ich habe sogar gefragt, ob sie irgendwelche Spiele an Bord haben», sagte Stringer gegenüber dem Portal Daily Dot. Die Crew ließ ihn sitzen, wo immer er wollte, und servierte ihm jedes Getränk oder Essen, das er verlangte. Zudem fügte die Crew nach jeder Kabinenansage hinzu: «Und ja, Phil, diese Nachricht ist nur für dich.»

Nur ein Gepäckstück verladen

Der spontane Privatflug endete um 3:21 am Flughafen Charlotte mit einem Gruppen-Selfie der Besatzung. Das einzige Gepäckstück wurde ausgeladen. American Airlines hat sich bisher nicht zu dem spontanen VIP-Flug geäußert. Es kommt nicht oft vor, aber immer wieder sind Fluggäste allein in Linienflugzeugen unterwegs. Phil Stringer gehört jetzt dazu.

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