C-Series: Bombardier braucht einen Großauftrag.

Order in AussichtDelta will C-Series - wenn der Preis stimmt

Nachdem Bombardier der Auftrag bei United wohl durch die Lappen geht, könnten die Kanadier bei Delta Air Lines Erfolg haben. Nur ein Punkt ist derzeit noch ein Hindernis.

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Jetzt geht es so richtig los. Bombardier hat Anfang der Woche die Produktion der C-Series auf die volle Kapazität hochgefahren. Zugleich startete das Training der Piloten der Erstnutzerin Swiss in Mirabel bei Montreal. Die Schweizer Lufthansa-Tochter soll im zweiten Quartal das erste von 20 bestellten Exemplaren des-Kurz- und Mittelstreckenflugzeuges erhalten.

Damit kehrt nach den finanziellen Turbulenzen von vergangenen Jahr langsam wieder Ruhe bei Bombardier ein. Was der kanadische Hersteller nun aber noch dringend braucht, ist eine Großbestellung. Die Hoffnungen auf eine Order von United scheinen sich zu zerschlagen. Die amerikanische Airline soll sich gemäß noch unbestätigten Berichten für die billigere Boeing 737 entschieden haben. Dafür lockt nun aber ein Auftrag einer anderen großen US-Fluglinie.

C-Series innovativ, aber teuer

Es sei ein «sehr wettbewerbsfähiges Flugzeug», sagte Delta-Air-Lines-Chef Richard Anderson dieser Tage über die C-Series als er mit Analysten sprach. «Das gilt insbesondere in Bezug auf die Innovationen bei den Triebwerken». Man werde sich Bombardiers C-Series deshalb «sehr ernsthaft anschauen».

Nur ein Aber baute Anderson in seine Aussage ein. Das «wettbewerbsfähig» gilt für den Delta-Chef nur bei «einem guten Preis». Und genau da ist Bombardier in der Vergangenheit gescheitert. So wählte City Jet etwa den russischen Sukhoi Superjet, weil «der Preis der C-Series für einen Regionalcarrier eine ziemliche Herausforderung», ist, wie Peter Oncken vom City-Jet-Eigner Intro Group im Interview mit aeroTELEGRAPH erklärte. Bombardier kündigte aber an, beim Preis künftig Zugeständnisse zu machen um große Kunden zu gewinnen.

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