Dreamliner von Delta: Die Airline will die 18 Boeing 787 nicht mehr.

Rückschlag für BoeingDelta storniert Dreamliner-Großbestellung

Vor acht Jahren schlossen sich Delta und Northwest zusammen. Jetzt muss Boeing deshalb einen Rückschlag hinnehmen. 18 Dreamliner wurden abbestellt.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Seit elf Jahren stand die Bestellung in den Büchern von Boeing. Delta Air Lines hatte aus dem Zusammenschluss mit Northwest Airlines im Jahr 2008 eine Order für 18 Dreamliner geerbt, die stets aufrecht behalten wurde. Doch nun ist klar: Die Fluggesellschaft will die Boeing 787-8 nicht mehr.

Wie Delta mitteilt, hat sie die Bestellung aus dem Jahr 2005 annulliert. Man habe sich mit Boeing auf eine Lösung geeinigt, heißt es. Was die Bedingungen für die Stornierung sind, geben die beiden Unternehmen nicht bekannt. «Die Entscheidung erfolgte im Einklang mit unserer Strategie, die Langstreckenflotte umsichtig zu erweitern», wird Deltas zuständiger Einkaufschef Greg May in einer Mitteilung der Airline vom Mittwoch (28. Dezember) zitiert.

Neue Bedürfnisse

An einer Bestellung von 120 Boeing 737-900 ER, die Delta ebenfalls nach der Fusion geerbt hat, hält die Airline fest. Die Bestellung der Dreamliner hatte einen Wert von rund vier Milliarden Dollar nach Listenpreisen. In der Regel geben Flugzeugbauer aber bei Großbestellungen große Rabatte. Man habe eng mit Delta zusammengearbeitet, um auf die sich verändernden Bedürfnisse der Airline einzugehen, so Boeing laut der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Das bekam auch Airbus schon zu spüren. So hat Delta zum Beispiel die Annahme von vier Airbus A350 auf 2019 und 2020 verschoben statt wie bisher geplant auf 2018. Noch hat die US-Airline ausstehende Bestellungen über 25 Airbus A350 und 25 Airbus A330 Neo. Auch bei Deltas Konkurrentin American Airlines haben sich die Planungen für die Langstreckenflotte geändert. Wie dieses Jahr bekannt wurde, will American 22 Airbus A350 im Schnitt 26 Monate später in Empfang nehmen als zunächst geplant.

Mehr zum Thema

ticker-delta-airlines

Delta und Latam bauen Zusammenarbeit in Wartung aus

Ein Sitz der Delta One Suite im A350-1000 als Bettmodus mit Decke

Delta Air Lines kündigt nächste Generation ihrer Suite an

Die neue Premium Economy im Airbus A330

So will Delta ihre 42 Airbus A330 nachrüsten

Ein Sitz der Delta One Suite im A350-1000 als Bettmodus mit Decke.

Ein Blick in die neue Kabine des A350-1000 von Delta

Video

Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack