Heckflossen von Delta-Fliegern: Das Logo prangt bald auf noch mehr Airbus.

Airbus sticht Boeing bei Delta aus

Die amerikanische Fluglinie ordert für 5,6 Milliarden Dollar A321 und A330 bei Airbus. Sie hatte für die Lieferung der 40 neuen Jets auch mit Boeing verhandelt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Im März sickerte erstmals durch, dass Delta Air Lines mit den beiden größten Herstellern der Welt spricht. Die Fluggesellschaft sondierte die Konditionen für einen milliardenschweren Kauf von vierzig neuen Jets. Dabei stand für die Kurz- und Mittelstrecke das Modell A321 von Airbus gegen die 737 von Boeing im Wettbewerb. Und auf der Langstrecke konkurrenzierten sich der A330 und die B777. Doch es ging um weit mehr. Denn bislang setzte Delta vor allem auf Boeing. Von den 725 aktiven Flugzeugen in der Flotte stammten bislang nur 158 von Airbus.

Nun ist klar, wer das Rennen machte. Das Management von Delta gab Airbus den Zuschlag, wie das Unternehmen am Mittwoch (4. September) bekannt gab. Die Amerikaner ordern dreißig A321 für Inlandsstrecken Für Interkontinentalflüge ordern sie zusätzlich zehn A330-300. Der Auftrag hat einen Wert nach Listenpreisen von rund 5,6 Milliarden Dollar.

Verbessertes Kundenerlebnis

«Erneut erwerben wir effiziente, technologisch bestens eingeführte Flugzeuge», kommentierte Delta Air Lines in einer Medienmitteilung. Die neuen Flieger würden in den kommenden fünf Jahren «enorme Flexibilität ermöglichen» und den Kunden ein verbessertes Flugerlebnis bieten. Ausgeliefert werden die A321 zwischen Anfang 2016 und Ende 2017, die A330 zwischen 2015 und 2017.

Die A330 werden 34 Businessclass-Sitze aufweisen, die sich in Betten verwandeln lassen. Daneben werden sie mit 32 Premium Economy und 227 Economy-Sesseln ausgerüstet. Die A321 werden 20 First-, 22 Premium-Economy- und 148 Economy-Sitze haben. Alle Flieger bekommen ein Wifi-Netz.

Mehr zum Thema

ticker-delta-airlines

Delta rüstet 240 Boeing 737-800 und -900 mit Finlets aus

INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.

Wenn Airlines auf Popstars setzen

ticker-delta-airlines

Bienenschwarm verzögert Flug von Delta in Cancún

Kapitän Jim Butterworth, Boeing 767 von Delta nach der Landung in Deauville: Akribische Planung nötig.

«Da musste ich weinen»: Delta-Kapitän über einen der emotionalsten Flüge seines Lebens

Video

Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350-1000 ULR von Qantas: Spezieller Flieger für spezielle Route.
Mehr als zehn Jahre nach der Ankündigung steht der Starttermin fest: Ab Oktober 2027 wird die australische Fluglinie nonstop von Sydney nach London fliegen. Die ultralange Strecke knüpft an ein legendäres Kapitel der Geschichte von Qantas an.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin