Heckflossen von Delta-Fliegern: Das Logo prangt bald auf noch mehr Airbus.

40 neue FliegerDeltas Flugzeugorder mit Kleingedrucktem

Delta Air Lines hat eine Bestellung über 20 Embraer E190 und 20 Boeing 737 bekannt gegeben. Doch ganz so toll ist der Deal für Boeing nicht.

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Amerikanische Airlines müssen sich neu erfinden – vor allem, was das Inlandsgeschäft betrifft. Dort gibt es in Sachen Effizienz und Komfort Aufholbedarf. Oft sind dort noch ziemlich alte Flieger unterwegs. Delta Air Lines unternimmt nun etwas dagegen und bestellt neue Flieger. Eine ganze Menge davon. «Bis zu» 20 Boeing 737-900ER und 20 Embraer E190 sollen neu zur Flotte stoßen, teilt die Fluggesellschaft mit. Die Embraer sind gebraucht und befinden sich derzeit auch in den Händen von Boeing.

Man habe die Strategie, größere Flieger einzusetzen und kleine Regionalflieger mit diesen zu ersetzen. Daher seien die beiden Modelle genau das Richtige, so Delta. Doch wenn man genau hinschaut, ist die Erfolgsmeldung für Boeing nicht wirklich eine. Denn «diese Bestellung ist für Delta wirtschaftlicher als eine, die annulliert wurde und ebenfalls E190 von Boeing enthielt», so Delta. Und diese Order war größer. 20 E190 und 40 Boeing 737-900ER hatte da Delta bei Boeing bestellt. Im Juli dieses Jahres hatte die Airline bestätigt, dass man die Bestellung annulliert habe.

Rückzug wegen Pilotengewerkschaft

Genaue Gründe über die Änderung gibt Delta nicht bekannt. Der Rückzug im Juli war erfolgt, nachdem man sich mit der Pilotengewerkschaft nicht auf neue Tarifverträge hatte einigen können. Inzwischen hat sich die Lage entspannt. Kleiner fällt die Bestellung dennoch aus.

Im Frühjahr 2017 sollen die ersten Embraer zu Deltas Flotte stoßen. Die Fluggesellschaft preist die großen Fenster und die geräumige Kabine an. Die Boeing 737-900 ER sollen im Jahr 2019 hinzu kommen. Sie wird es in einem Dreiklassen-Layout geben. Auch sollen größere Gepäckfächer auf den längeren Transkontinentalflügen mehr Platz für Handgepäck bieten.

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