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Klima

Delta investiert Milliarde, um Emissionen zu drücken

Die Fluggesellschaft will weniger umweltschädlich fliegen. Das lässt Delta sich über zehn Jahre 100 Millionen Dollar jährlich kosten.

Delta Air Lines

Flieger von Delta Air Lines: Neue Flugzeuge verbrauchen weniger Kerosin.

Delta Air Lines hat angekündigt, in den kommenden zehn Jahren insgesamt eine Milliarde Dollar zu investieren, um ihre Klimaemissionen zu reduzieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Verkleinerung des CO2-Fußabdrucks etwa durch Gewichtsreduzierung oder die Verwendung von nachhaltigen Treibstoffen. Zum anderen will die Airline Geld in Projekte und Technologien zum Ausgleich von CO2-Emissionen stecken, etwa durch Forstwirtschaft oder die Wiederherstellung von Feuchtgebieten.

Delta betont, die CO2-Strategie beziehe sich auf die Emissionen im gesamten Unternehmen, sowohl in der Luft als auch am Boden. «Es gibt keine Herausforderung, vor der wir stehen, die mehr Innovationen benötigt als die ökologische Nachhaltigkeit», so Chef Ed Bastian. Die Fluggesellschaft schreibt auch, sie wolle weltweit zur ersten klimaneutralen Airline werden. Allerdings ist das wohl eine Definitionsfrage. So nimmt etwas Easyjet bereits jetzt für sich in Anspruch, klimaneutral zu fliegen, da man die durch Treibstoffverbrennung verursachten CO2-Emissionen kompensiere.



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