Die verunglückte Maschine im Flug: Erst Untersuchungsergebnisse.

Tu-204: Technischer Fehler

Vorläufige Ergebnisse zum Unfall auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo vom Dezember entlasten die Crew. Der Flugzeugtyp aber wird nun beäugt.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Ursache für das tragische Unglück vom 29. Dezember soll offenbar eine defekte Schubumkehr sein. Dessen Funktionstüchtigkeit war bei den schwierigen Wetterbedingungen am am Moskauer Flughafen Wnukowo besonders wichtig. Es lag Schnee und ein starker Wind fegte über das Gelände. Doch die zentrale Bremstechnik versagte offenbar gleich bei beiden Motoren, wie die russische Wirtschaftszeitung Kommersant aus Ermittlerkreisen erfahren haben will. Beim Unfall der Tupolew Tu-204 der Airline Red Wings kamen fünf Menschen ums Leben. Der Flieger schoss bei der Landung über die Piste hinaus, durchbrach einen Zaun, brach auseinander, fing Feuer und kam erst auf einer stark befahrenen Autobahn zum Stehen.

Die Besatzung landete die Tu-204 leicht schneller, mit etwa 250 Kilometern in der Stunde statt 224 bis 225, heißt es weiter. Daher setzten sie auf die Schubumkehr, welche die Bremskraft verstärkt. Doch da diese ausfiel, sei der Flieger nicht rechtzeitig zum Stillstand gekommen, schreibt der Kommersant unter Berufung auf eine anonyme Ermittlerquelle.

Bereits früher Probleme

Von der Luftfahrtbehörde Rosawiatsia heißt es, es sei ein einmaliges Vorkommnis gewesen. Doch laut der anonymen Quelle sei sie darüber informiert gewesen, dass es Probleme mit den Bremssystemen der Tu-204 geben könnte. Einen Tag vor dem Unfall habe die Behörde einen Brief mit Informationen an den Flughafen Wnukowo gesandt, heißt es weiter. Einen ähnlichen Vorfall hatte es bereits am 21. Dezember in Nowosibirsk gegeben, ebenfalls mit einer Tu-204 von Red Wings. Auch bei diesem Vorfall schoss der Jet mit 60 Passagieren über die Landebahn hinaus, weil die Bremssysteme nicht funktionierten. Verletzt wurde bei dem Vorfall aber niemand.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil