Die OY-RUE: Danish Air Transport verabschiedet die MD-83 im Oktober.

DAT Danish Air TransportDie letzte europäische MD-83 verabschiedet sich

DAT Danish Air Transport flottet ihre letzte McDonnell Douglas MD-83 aus. Damit verschwindet die MD-80-Variante aus Europa. Auch in anderen Welt­ge­genden ist sie inzwischen selten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Im Juni hieß es bereits ein Mal Abschied nehmen von einem Oldie. DAT Danish Air Transport flottete mit der OY-RUT ihre letzte McDonnell Douglas MD-82 aus. Jetzt legt die dänische Fluggesellschaft auch ihre letzte MD-83 still. Am 16. Oktober wird der legendäre Zweistrahler mit einen anderthalbstündigen Spezialflug ab Kopenhagen verabschiedet.

Das Flugzeug mit dem Kennzeichen OY-RUE wurde 1990 im kalifornischen Werk Long Beach von McDonnell Douglas unter der Seriennummer MSN 49936 gefertigt. Danach flog sie für diverse Fluggesellschaften, unter anderem für Airtours, AOM und Spanair, bevor es 201o zu DAT stieß. Bis zuletzt war die MD-83 stark beschäftigt. So flog sie während der Fußball-EM die dänische Nationalmannschaft durch Europa.

TWA übernahm das letzte Exemplar

Die MD-83 ist Teil der auf der Douglas DC-9 basierenden MD-80-Familie von McDonnell Douglas. Sie war wie ihre Vorläuferin ein Erfolg. Fast 1200 Stück der verschiedenen MD-80-Varianten konnte McDonnell Douglas in 20 Jahren absetzen. 1999 wurde die Produktion eingestellt, TWA übernahm das letzte Exemplar - es war eine MD-83.

Die MD-83 besitzt gegenüber der MD-81 und MD-82 dank leicht stärkerer Motoren und größerer Tanks eine höhere Reichweite und ein höheres Startgewicht. Anfang 1983 angekündigt, absolvierte sie noch im gleichen Jahr ihren Erstflug und wurde 1985 zugelassen. Erstkundin war Alaska Airlines. McDonnell Douglas konnte etwas über 300 der Jets verkaufen.

In Iran, Mexiko und USA noch am häufigsten

Mit dem Aus bei Danish Air Transport verschwindet die McDonnell Douglas MD-83 aus Europa. Weltweit sind gemäß der Datenbank von CH Aviation nur noch 45 Exemplare des Modells mit T-Leitwerk aktiv, 30 davon befördern noch Reisende. Die meisten fliegen im Iran (14 Stück) und in Mexiko (zehn) sowie in den USA (zehn).

Daneben trifft man auch in der Demokratischen Republik Kongo, Indonesien, Kirgisistan, Nigeria und Venezuela noch auf MD-83. Größter Betreiber ist die mexikanische Frachtairline Aeronaves TSM mit zehn aktiven Jets.

Mehr zum Thema

Die Swissair fliegt in den 1970er Jahren weitere Flugzeugtypen wie die DC-9 oder CV-990 Coronado.

MD-82 - das Erfolgsmodell, das bis heute fliegt

McDonnell Douglas MD-80 der ehemaligen Balair CTA: Weltweit betreiben immer weniger Airlines das Modell.

Das langsame Verschwinden der MD-80

Passagiere verlassen die veruglückte MD-83: Keine Verletzten.

Iranische MD-83 schießt über Landebahn hinaus

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack